Dreh dich nicht um

Rückblicke im Roman

Schau nicht zurück. Jedenfalls nicht zu oft und zu lange. Es geht um Rückblicke in Romanen und darum, wie wir als Leserinnen sie finden, sie einordnen und natürlich darum, wie viele wir als Autorinnen in unser Werk einbauen und in welcher Form.

Warum braucht es überhaupt Rückblenden in Romanen, warum erzählt der Autor seine Geschichte nicht einfach stringent chronologisch, statt immer wieder Abschnitte einzufügen, die uns Ereignisse in der Vergangenheit der Protagonisten schildern.

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Sie haben Post!

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Hier erzähle ich immer sonntags in ganz persönlicher Weise aus meinem Schreib- und Lesealltag, berichte von Veranstaltungen, gebe meinen Senf zu allem Möglichen, was mit Lesen und Schreiben zu tun hat. Ich berichte von Lesungen, von Ausschreibungen und Wettbewerben und stelle dir Bücher vor, die ich rezensiert habe. Und dazwischen versuche ich, dir Ratschläge zu geben zum Kreativen Schreiben, sei es über die ausufernde Verwendung von Adjektiven, über die Gefahren durch unpassende Bilder oder welche Inquit-Formen geeignet sind und welche nicht.

Falls dich das alles interessiert, dann melde dich bei mir. Gleich hier rechts unten findest du die Anmeldung zum Newsletter. 📧

Ich freu mich auf dich.

Bei Nacht im Kloster

Kurzbericht zu meiner Lesung im Kloster in Wegberg:

Mit liebenswertem Publikum – fast alle Plätze waren besetzt –  war es eine wunderbare Veranstaltung. Ich meine, wer könnte sich nicht wohlfühlen in diesem Ambiente, in dieser Umgebung, mit diesen netten Menschen.

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Wenn es Nacht wird …

Neue Anthologie erschienen

Eine neue Veröffentlichung!

Jedes Jahr gibt es eine neue Ausschreibung des Schreiblust-Verlags aus Dortmund, zu dessen Mitarbeiterteam ich gehöre. Und nun erscheint die neue Anthologie, hervorgegangen aus dem Wettbewerb 2021 zum Thema „Nacht“. 

Darin ist nicht nur eine meiner Kurzgeschichten veröffentlicht. Ich durfte auch wieder als Jurorin tätig werden und gemeinsam mit den anderen Jurymitgliedern aus über 250 Einsendungen die 41 besten Geschichten auswählen sowie im Anschluss in enger und sehr harmonischer Zusammenarbeit mit einigen Autorinnen und Autoren deren Texte lektorieren.

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Christopher Vogler – Die Odyssee der Drehbuchschreiber, Romanautoren und Dramatiker

aus dem Englischen von Frank Kuhnke

Bisher war ich der Annahme, nichts könnte ein besserer Schreibratgeber sein als meine „Schreibbibel“: Sol Steins „Über das Schreiben“. Was für ein Irrtum das war, merkte ich, als ich dieses Buch von Christopher Vogler, Story-Editor und Dozent, lesen durfte.

Wobei sich die beiden, in meinen Augen unentbehrlichen, Bücher keinerlei Konkurrenz machen. Im Gegenteil, sie ergänzen sich geradezu perfekt. Denn Sol Stein erklärt das Werkzeug und wie man es richtig und geschickt anwendet. Christopher Vogler dagegen beschäftigt sich mit dem Material, welches wir mit diesem Werkzeug bearbeiten. Sozusagen das Holz, an dem wir mit dem Hobel und dann der Feile arbeiten, bis am Ende das Möbelstück oder die Skulptur herauskommt, die wir erschaffen wollten.

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Ich mag die nicht

Dürfen Protagonisten unsympathisch sein?

Was machst du, wenn du die Hauptfigur des Romans, den du gerade liest, absolut unsympathisch findest? Und wie wirkt sich das darauf aus, ob dir das Buch gefällt oder nicht?

Auf diese Frage brachte mich ein Roman, den ich kürzlich las. Darin war mir die Protagonistin sowas von unsympathisch, da hatte, wenn ich ehrlich bin, das Buch keine Chance, von mir gemocht zu werden.

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Unter Gleichgesinnten

Lesung in Bingen am Rhein

kennst du das, dieses Gefühl, unter Menschen zu sein, die dich verstehen? Die so ticken wie du und die die gleichen Interessen haben wie du? Dann verstehst du, dass ich am vergangenen Wochenende mich so richtig und rundherum wohlgefühlt habe.

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Ruprecht Frieling – Wie Autoren ihre unbewussten Kräfte aktiv nutzen können

~ 1 Kommentar

Es gibt Bücher, die braucht man nicht. Leider gilt das auch für das vorliegende, mit einer gewissen Einschränkung. Denn obgleich der Autor nichts als Binsenweisheiten aneinanderreiht, macht es eben doch hin und wieder Sinn, sich auch diese mal wieder in Erinnerung zu rufen. Eben um aus den unbewussten Kräften zu schöpfen.

Ruprecht Frieling, bekannt als Blogger, Autor und Verleger, rät uns in seinem Buch zu verschiedenen Methoden, uns zu motivieren, zu Ideen zu kommen und bei der Stange zu bleiben.

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Lesen und lesen lassen

Der ganz besondere Abend

Gehst du gern zu Lesungen? Mal abgesehen davon, dass wir Bücherwürmer natürlich am liebsten selbst lesen, ungestört und ungehemmt …

Aber es hat doch auch seinen Reiz, den Autor oder die Autorin live zu erleben, zuzuhören, wie er oder sie den Roman vorträgt. Jede Art zu lesen ist immer auch schon eine Art der Interpretation. Jede Betonung, jede Modulation verleiht dem Text eine ganz eigene Wirkung – übrigens für mich ein Grund, warum ich keine Hörbücher mag: die Sprechenden schränken meine Fantasie ein, ich höre dann nur ihre Stimmen und nicht mehr die Erzählstimme des Verfassers.

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Gerrit P. Cziehso – Autorenwegweiser

Das nenne ich einmal einen ganz besonderen Ratgeber. Er unterscheidet sich gravierend von den mir bislang bekannten Büchern übers Schreiben, beschäftigt das Buch sich doch vor allem mit den „äußeren“ Dingen im Zusammenhang mit dem Schreiben von Romanen.

Dieses Buch wiederholt nicht die üblichen Tipps und hält sich nicht lange auf mit dem Handwerkszeug und den Regeln, die man als Autorin kennen und dann wieder vergessen soll. Kurz und knapp erwähnt werden sie gleichwohl, doch vorrangig geht es um die Schreibenden, um ihr Selbstverständnis und um die Tricks, beispielsweise zur Ideengenerierung, die uns motivieren und bei der Stange halten.

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Multi-Writing

Paralleles Arbeiten an mehreren Projekten

~ 1 Kommentar

Bestimmt kennst du die Behauptung, Frauen seien im Gegensatz zu Männern multi-tasking-fähig. (Kleine Randbemerkung: auf der Suche nach Bildern zu dem Thema bekommt man fast ausschließlich Fotos von Frauen gezeigt…).

Gehen wir dennoch mal (vorübergehend 😉) davon aus, dass beide Geschlechter diese Fähigkeit besitzen. Das unterstellt, gilt auch meine heutige Frage beiden, Autorinnen und Autoren: Schreibst du an mehreren Projekten parallel oder arbeitest du eines nach dem anderen ab?

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Sie oder ich

Die richtige Erzählform finden

Eine Werbung für ein Workshop, die ich dieser Tage las, brachte mich auf das heutige Thema: Magst du Romane, die in Ich-Form erzählt werden? Oder liest du lieber in der dritten Person geschriebene Bücher?

Diese Frage ist sowohl aus Sicht einer Lesenden wie auch für Schreibende von großer Wichtigkeit. Und die Meinungen gehen dabei ganz weit auseinander, für die einen wie die anderen.

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Larry Beinhart – Crime: Kriminalromane und Thriller schreiben

Warum braucht es eigenen Ratgeber für das Schreiben von Kriminalromanen? Wodurch unterscheidet es sich, ob man einen Liebesroman oder einen Thriller verfasst? Wer sich diese Fragen immer mal wieder gestellt hat, sollte dieses Buch lesen.

Larry Beinhart, sehr erfolgreicher Autor von Romanen und Drehbüchern, erklärt auf leichtfüßige und wunderbar spannende Art, was es braucht, um einen erfolgreichen Krimi zu schreiben. Dabei fand ich seine Ratschläge, seine Tipps und Anregungen, die vor allem auf seiner eigenen Erfahrung beruhen, so nützlich, dass man die meisten davon voll und ganz auf jedes Genre anwenden kann.

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Elizabeth George – Meisterklasse

aus dem Englischen von Charlotte Breuer und Norbert Möllemann

So recht weiß ich nicht, wie ich dieses Buch rezensieren soll. Denn zum einen ist es, entgegen der Aussage der Autorin in ihrem Vorwort, doch nur ein aufgehübschter Abklatsch ihres vor etlichen Jahren erschienenen Buchs „Wort für Wort“. Und zum zweiten bestehen sicher mehr als die Hälfte der 400 Seiten des Buchs aus Zitaten aus einem ihrer Romane, seitenlangen Zitaten, wo kurze Absätze gereicht hätten, um das, worum es geht, zu belegen.

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Zettelwirtschaft

Ordnung im kreativen Chaos

Neulich las ich ein Buch über das Kreative Schreiben (die Rezension folgt bald), in dem viel Wert auf die Recherche gelegt wurde, vor allem auch, was das Setting betrifft. Das brachte mich mal wieder zu der Frage: wie hält man Ordnung in dem Chaos, zwischen den Bergen von Notizzetteln, Karten und Fotos, Links, Schreibkladden und gespeicherten Dateien? Wie Ordnung halten beim Schreiben? Ordnung in den Gedanken, in den Ideen, den Notizen und den Entwürfen? Wohin mit all den losen Zetteln, auf die wir mal unterwegs, mal auf dem Nachttisch etwas aufgeschrieben haben, das uns zu diesem Zeitpunkt so wichtig war, dass es unbedingt für die Nachwelt erhalten bleiben musste?

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Jeder das Ihre

Print, E-Book oder Hörbuch?

Falls du mir schon länger folgst, ist dir vielleicht aufgefallen, dass ich ausschließlich Print-Bücher bespreche. Okay, fast, ein einziges Mal war auch ein E-Book dabei, weil das gedruckte nicht mehr verfügbar war ( und prompt gab es Probleme bei der Übermittlung 😉) . Damit ist dann wohl auch ganz offensichtlich, welche Buch-Variante ich bevorzuge.

Wie ist es bei dir? Magst du lieber Printbücher, E-Books oder vielleicht sogar Hörbücher? Entscheidest du das eventuell nicht nach Vorliebe, also nach dem Bauchgefühl, sondern rational? Wählst du, was durchaus verständlich wäre, beispielsweise E-Books, weil du keinen Platz hast, um all die vielen Bücher, die du verschlingst, bei dir unterzubringen? Oder sind es finanzielle Gründe – E-Books sind ja immer einen kleinen Tick günstiger.

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Wie viel von dir steckt in deiner Figur?

Oder wie gerne wärst du wie sie?

Hast du dich auch schon oft gefragt, wie viel vom Autor oder der Autorin eines Romans in ihren Figuren steckt? Manchmal weiß man das aufgrund der Angaben im Buch, wenn dort, wie bei einem, das ich neulich las, erwähnt wurde, dass die Autorin unter Depressionen litt.

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Für Damen oder für Herren

Schreiben für eine Zielgruppe

In einer meiner Rezensionen diese Woche schreibe ich, dass ich den Roman für ein Männerbuch halte. Weil zum einen vor allem Männer darin vorkommen und weil die Handlung auch sehr männlich geprägt wirkt. Aber gibt es das, diese Unterscheidung zwischen Männer- und Frauenbüchern?

Ich denke ja. Schau dich doch mal in einer Buchhandlung um. Mal abgesehen davon, dass ohnehin dort vor allem Frauen einkaufen (ebenso wie bei Lesungen, Büchermärkten und ähnlichem vor allem Frauen in Erscheinung treten…), gibt es dort Regale voller Bücher für weibliche Leser und wenige Ecken mit Büchern für Männer.

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Einsam oder gemeinsam

Schreiben in der Gruppe

Bist du eher der Typ einsamer Wolf respektive einsame Wölfin oder läufst du lieber im Rudel mit? Übersetzt in unser Thema lautet die Frage: schreibst du grundsätzlich für dich allein im Kämmerlein oder bist du Teil einer Gruppe Gleichgesinnter?

Es gibt ein Zitat der bekannten Autorin Tanja Kinkel: „Beim Schreiben ist man oft allein, aber niemals einsam.“ Dem kann ich unumwunden zustimmen. Gemeint sind damit natürlich die Figuren deiner Geschichte, die dir beim Schreiben Gesellschaft leisten. Aber braucht man nicht auch die eine oder andere lebendige Person, zum Austausch, zum Anspornen, zum Erhalt der Bodenhaftung und aus Tausend anderen Gründen?

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Man lernt nie aus

Schreibkurse und Workshops

Wenn du heute diesen Blog liest, drücke ich gerade die Schulbank, denn ich besuche ein Seminar, ein Krimi-Workshop. Über drei Tage lernen wir bei einem Kenner der Materie, wie man Kriminalgeschichten schreibt.

Natürlich möchte ich das Erlernte dann auch entsprechend anwenden. In meinem Fall heißt das, dass ich über kurz oder lang mindestens eine Krimi-Kurzgeschichte verfassen werde. Ich bin schon sehr gespannt auf den Ablauf des Workshops, auf die Art und Weise, wie uns der Dozent sein Wissen vermitteln will.

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Immer der Reihe nach

Chronologisch schreiben?

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, wie eine Autorin ihren Roman schreibt? Natürlich meine ich jetzt nicht, ob sie ihn tippt oder mit der Hand schreibt oder vielleicht diktiert. Nein, was ich meine ist, schreibt sie ihn von vorne bis hinten chronologisch, also ein Kapitel nach dem anderen, eine Szene nach der anderen, genau in der Reihenfolge, wie du es dann später liest?

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Ruprecht Frieling – Ich habe ein Buch geschrieben: Was nun?

Wer, wenn nicht ein erfahrener Verleger, Autor und Kritiker, wäre prädestiniert, uns zu erklären, welche Schritte es braucht, um ein Buch unter das Volk zu bringen? Ruprecht Frieling bringt diese Voraussetzungen mit und veröffentlicht darüber hinaus selbst Rezensionen und Blogbeiträge.

In dem schmalen Band schildert der Autor knapp und kurz gefasst die Fallstricke, Geheimnisse und Tricks, die es zu beachten gibt, wenn man das Wort „Ende“ unter den eigenen Text gesetzt hat. Dabei geht er auf rechtliche Dinge ein, wie Urheberrecht, Pseudonyme, Titelschutz, aber ebenso auf gestalterisches wie das Cover, Lektorat und Korrektorat.

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Vor dem richtigen Hintergrund

Wie gut kennst du deine Figur?

Bei einem Kriminalroman, den ich in dieser Woche rezensiert habe, kam mir die Frage in den Sinn, wieviel Hintergrund braucht eine Figur. Gerade bei Krimis, ob im Fernsehen oder im Roman, kann es sehr schnell zu viel Hintergrund, zu viel Privates der Figur sein, das der Autor oder die Autorin in den Plot einbaut. Denn alles, was vom Fall ablenkt, bricht die Spannung, bricht die Handlung. Dass der Autor seine Figuren bis in den hintersten Winkel ihrer Gedanken und Gefühle kennen muss, ist selbstverständlich. Tut er das nicht, merkt man das beim Lesen sofort.

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Inhalt oder Verpackung

Plot oder Stil

Was macht ein Buch, einen Roman zu etwas besonderem? Ist es der Inhalt oder ist es die Verpackung? Allerdings trifft Verpackung hier nicht so genau, was ich meine. Der Begriff Transportmittel passt vielleicht besser.

Denn es geht mir darum, was wichtiger ist, der Plot oder der Schreibstil. Über einen Roman, der mich sehr erfreut hat, las ich eine Kritik, die der Autorin vorwarf, nichts neues geschrieben zu haben, alle Verwicklungen in dieser Liebeskomödie seien altbekannt und vorhersehbar. Deswegen lehnte dieser Rezensent oder diese Rezensentin den Roman ab.

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Wie viele sind zu viele?

Perspektiven im Roman

Bei meiner vielen Lektüre fällt mir auf, dass in letzter Zeit vermehrt Romane geschrieben werden, die die Handlung aus verschiedenen Perspektiven erzählen. Dabei gibt es solche, die das strikt durch Kapitel trennen, eventuell mit dem Namen des PoV (das ist Englisch und steht für Point of view = Blickwinkel oder Gesichtspunkt) als Kapiteltitel. Und es gibt jene, die von Szene zu Szene die Erzählperspektive wechseln, ohne dies großartig zu kennzeichnen. Die dritte Variante, die in meinen Augen schrecklichste, die man unbedingt vermeiden sollte, ist das sogenannte Hirnhopping, also wenn der Erzähler ständig zwischen den Perspektiven hin und her hüpft. Das ist schon fast die auktoriale Erzählweise, die aber noch etwas weiter ginge, denn dort weiß der Erzähler immer alles (allwissender Erzähler).

Meine Frage heute zielt darauf, was ist die schönste, die beste oder die praktikabelste Variante? Und vor allem: welche ist dir die liebste?

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Adriana Popescu – Schreib mit! Das Schreibjournal für Schriftsteller*innen

Natürlich könnte man für den Zweck, für den dieses Journal gedacht ist, auch jede andere Kladde oder jedes Notizbuch verwenden. Dann aber entgingen einem die netten, aufmunternden Sprüche, die kleinen, motivierenden Schreibimpulse und die Freude, die vielen Seiten mit den eigenen Ergüssen zu füllen.

Das Schreibjournal ist genau das, was es zu sein vorgibt: ein Tagebuch des Schreibens. Nach einem wirklich sehr kurzen Vorwort, Erläuterungen zu den vorgegebenen Spalten, bietet es gut 200 Seiten zum täglichen Notieren.

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Sophie Heisenberg – Mein Buchplaner

Es gibt Autorinnen und Autoren, die einfach anfangen mit dem Schreiben. Damit meine ich nicht die sogenannten Pantser, die sich nicht vorher mit der sorgfältigen Ausarbeitung eines Plots abmühen, sondern einfach drauflosschreiben. Denn bevor man sich über den Plot Gedanken macht, gibt es noch viele andere Dinge, die „geplant“ werden müssen oder können.

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Mein Schreibjahr 2021

Am Anfang eines Jahres liegt noch so viel vor dir, gute Vorsätze, Pläne, vielleicht der eine oder andere Schrecken. Im Rückblick dann stellst du fest, dass es gar nicht so schlimm kam, wie du befürchtet hattest. Im Gegenteil, wenn wir zurückschauen, sehen wir doch meist nur noch das Gute, das uns widerfuhr.

Und so blicke ich mit glücklichem Stolz zurück auf dieses Jahr 2021. Trotz oder vielleicht gerade wegen all der Misslichkeiten, Einschränkungen und Unwägbarkeiten haben wir doch alle das Beste daraus gemacht. Ich durfte viel schreiben und einiges veröffentlichen. Darüber freue ich mich wie immer ganz wahnsinnig.

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Aus großem Herz für kleine Herzen oder Alles eine Frage der Perspektive

Welche wunderbare Idee! Die talentierte österreichische Autorin Ella Stein und ihr nicht minder begabter Münchner Kollege Tom U. Behrens haben etwas wunderbares erdacht und in die Tat umgesetzt.

Wer kennt es nicht? Wenn zwei dasselbe betrachten, sehen sie noch lange nicht dasselbe. Dieser Gedanke steht hinter dem Projekt. Zu 100 ganz unterschiedlichen Polaroid-Aufnahmen luden sie 200 Autorinnen und Autoren ein, ihre Geschichten zu schreiben.

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Steven Pressfield – The War of Art

Vergessen Sie nicht, dass die Muse Arbeitstiere bevorzugt und Primadonnen verabscheut.“ (S. 87)

Dieser Satz bildet schon fast die Quintessenz dieses interessanten Buches. Ein Buch, das jedem, der kreativ arbeiten will, sozusagen auf die Sprünge hilft. Denn es geht vor allem um eins: den inneren Widerstand zu überwinden.

Und dabei ist auch der folgende Gedanke, der eigentlich ganz einfach ist, eine Aussage, die man sich beispielsweise über den Schreibtisch hängen sollte: „Nicht das Schreiben ist das Schwierige, sondern sich hinzusetzen und damit anzufangen.“ (S. 16).

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