Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.
William Faulkner

Tatjana Kruse – Schöner sterben auf Sylt

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 12. Juli 2024

Abgedrehter, irrwitziger Krimispaß von der Insel

Im Grunde ist die Geschichte ja völlig blödsinnig, absolut absurd. Aber eben auch herrlich komisch. Man rast atemlos durch die Seiten, schüttelt den Kopf über die komplett irrwitzige Story und hat dabei einen Heidenspaß.

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Elizabeth McKenzie – Der Hund des Nordens

⭐⭐⭐

Rezension, 10. Juli 2024

Turbulentes, etwas zielloses Hin und Her um eine mehr als skurrile Familie

Weder während der Lektüre noch nachdem ich den Roman beendet hatte, wurde mir klar, was die Autorin eigentlich erzählen wollte, welche Geschichte und wo darin der rote Faden war.

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Elke Pistor & Ralf Kramp Hrsg. – Nordeifel Mordeifel 2

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 8. Juli 2024

Wieder mal die Eifel als Schauplatz von Mord und Totschlag 

Warum eigentlich ist die Eifel so eine todbringende Region? Die Antwort geben auch diese Kurzkrimis nicht, dafür unterhalten sie auf kriminellem Niveau. Die beiden Herausgeber:innen Pistor und Kramp sind ja schon allein für sich immer Garanten für bissigen Humor und einfallsreiche Mordmethoden.

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Sharon Gosling – Forgotten Garden

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 5. Juli 2024

Ein Garten als Allheilmittel – etwas simpel gestrickter, aber netter Roman

Auch wenn der Roman arg klischeelastig ist und die Figuren vor allem altbekannte Archetypen, so kann er doch fesseln, denn er entwickelt auf gewisse Art ein rechte Spannung. Allerdings hält sie sich dennoch in Grenzen, ahnt man doch den Ausgang eigentlich von Anfang an und dieser kann nur ein rundes Happy End sein.

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Margaret Kennedy – Die englische Scheidung

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 3. Juli 2024

Die gute Gesellschaft unter dem Brennglas – unterhaltsam und typisch englisch

Einen Klassiker zu rezensieren, ist zweischneidig. Würde man ihn doch in der Zeit, als er erschien, ganz anders gelesen, anders rezipiert haben als heute. Heute blickt man mit der aktuellen Brille auf den Roman, beeinflusst von dem heute üblichen Stil, dem Duktus und den Handlungstypen, die man gewöhnt ist, die man täglich liest.

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Martin Nusch – 111 mal mit WDR2 raus in den Westen

⭐⭐⭐

Rezension, 1. Juli 2024

Kurzgefasste Ausflugstipps in NRW für die ganze Familie

Die „111 mal-„ Reihe des emons-Verlags ist zu Recht berühmt und bekannt. Mit Hilfe großformatiger Fotos und kurzen Beschreibungen lockt uns auch dieses Buch wieder vor die Tür und zu interessanten Zielen in ganze Nordrhein-Westfahlen. Es ist bereits der dritte Band mit Tipps von Fans von WDR2.

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Helen Fisher – Der kleine Kompass fürs Leben

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 28. Juni 2024

Noch ein Roman um einen Autisten – anrührend und humorvoll, wenn auch nicht ganz klischeefrei

Es scheint ein wenig von einer Schwemme, die derzeitige hohe Zahl an Romanen mit autistischen Hauptfiguren. Die meist sehr liebenswert sind und deren Geschichte oft mit großem Einfühlungsvermögen erzählt wird.

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Liz Nugent – Seltsame Sally Diamond

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 26. Juni 2024

Roman einer ganz besonderen Frauenfigur – ein neues Juwel aus der Feder einer genialen Autorin

Sally Diamond wächst bei Adoptiveltern auf. Die Mutter ist bereits verstorben, nun erliegt auch der Adoptivvater seiner Krankheit. So wie er es gewünscht hat, verfrachtet sie seine Leiche in die Mülltonne und verbrennt ihn.

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Christina Wermescher – Blutroter Main

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 24. Juni 2024

Ein Lokalpolitiker unter Druck, Mira Streitberg und ihr Team ermitteln in gewohnter Manier

Ein neuer Fall für die sympathische Hauptkommissarin Mira Streitberg und ihren Praktikanten Philipp in Bayreuth. Es beginnt mit der Vergiftung mehrere Stadträte durch angeblich von Stadtrat Märker gespendete Krapfen.

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Leonie Swann – Tod in Mistletoe Manor

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 21. Juni 2024

Die Senioren-WG wird wieder in einen Mordfall verwickelt und Agnes Sharp klärt auf

Die Bewohner der WG sind aus den beiden Vorgängerbänden, von denen ich allerdings nur einen gelesen habe, bekannt. Und beliebt, denn liebenswert sind sie alle auf ihre Art, schrullig, verschroben, eigenwillig, dabei aber auch eigensinnig und oft geheimnisvoll.

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