Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen, laufen. Doch erst, wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat.“
Helen Hayes

Susanne Goga – Die wilden Jahre

⭐⭐⭐

Rezension, 30. Januar 2026

Nicht wirklich fesselnde Schmonzette mit wenig überzeugender Protagonistin

Die Autorin Susanne Goga ist bekannt für ihre immer starken und überzeugenden historischen Kriminalromane aus dem Berlin der Zwanziger Jahre, mit dem beeindruckenden Ermittler Leo Wechsler. Doch sie schreibt auch historische Romane, die weniger spannend, weniger hintergründig, aber immer auch packend und interessant sind, gerne mit Frauenfiguren im Vordergrund.

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Andrea Lammert & Eckart Schuster – Das wilde Europa

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 28. Januar 2026

Beeindruckender Bildband über die Naturschutzgebiete Europas

Dass es in Europa über 300 Nationalparks gibt, war mir bisher nicht bekannt. Wie wichtig diese Schutzgebiete für die Natur, die Fauna und Flora und nicht zuletzt uns Menschen sind, das allerdings sollte inzwischen uns allen bekannt sein.

Dieser wunderbare, großformatige Bildband stellt nun mehr als 100 dieser Nationalparks und Naturschutzgebiete vor, mit beindruckenden Aufnahmen, Angaben zur Lage und Größe und einem kurzen informativen Text.

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Logbuch – Der Wochenplaner von Katapult

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 26. Januar 2026

Praktischer Kalender voller guter Ideen

Als Autorin ist es vermutlich völlig normal, dass man Notizbücher jedweder Art liebt und gerne auch sammelt – viel mehr, als man jemals mit Notizen füllen könnte. Und Kalender sind schließlich auch nur eine andere Art von Notizbuch.

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Graham Norton – Eine wie Frankie

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 23. Januar 2026

Mehr oder weniger fesselnde Lebensgeschichte einer Frau von den 50er Jahren bis heute

Graham Norton, dessen Roman „Ein Ort für immer“ mich begeistert hatte dank seiner Vielschichtigkeit, seiner Spannung und seinem subtilen Humor, erzählt im neuen Buch von der Irin Frances, deren Leben viele Höhen und Tiefen durchläuft.

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Lutz van der Horst – Konfettiblues

⭐⭐

Rezension, 21. Januar 2026

Ein Roman, den man nicht gelesen haben muss

Wenn jemand, der bereits populär und bekannt ist, ein Buch schreibt, verkauft es sich meist wie von selbst. Da ist es eher zweitrangig, ob der Roman gut geschrieben ist und die Handlung interessant.

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Edward Carey – Edith Holler

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 19. Januar 2026

Die wundersame Geschichte eines kleinen Mädchens, welches das Geheimnis einer Stadt aufdeckt

Was für ein Roman! Eine verrückte, aber gelungene Mixtur aus Fantasy, Horror, Märchen, Historie, Grusel, Drama und obendrauf die faszinierende Beschreibung des englischen Theaters zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Ein Roman, den man langsam lesen muss, in kleinen Dosen, denn zu viel davon auf einmal könnte verstören, erschrecken. Die Geschichte um die kleine Edith Holler, die im Jahr 1901 zwölf Jahre alt ist und wegen eines Fluchs das Gebäude des Theaters in der Stadt Norwich, welches ihr Vater führt, niemals verlassen darf.

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Robert Galbraith – Der Tote mit dem Silberzeichen

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 16. Januar 2026

Cormoran und Robin ermitteln wieder, doch diesmal steht nicht der Fall im Mittelpunkt

Wenn ich richtig gezählt habe, ist dies der achte Fall der Detektei Strike and Ellacott. Und wieder breitet Robert Galbraith (aka Joanne K. Rowling) die Ereignisse auf reichlich Seiten aus.

Trotzdem könnte man die Handlung in einem einzigen Satz zusammenfassen: Die Detektei bekommt den Auftrag, ein Mordopfer zu identifizieren. Oder man scheitert kläglich an einer Zusammenfassung der Handlung, denn die wird ziemlich komplex und vielschichtig, um nicht zu sagen kompliziert und arg verschlungen erzählt.

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Beate Maly – Mord im Planetarium

⭐⭐⭐

Rezension, 14. Januar 2026

Liebenswerte Protagonisten in einem betulichen historischen Krimi aus Wien

Die heimliche Hobbydetektivin Ernestine darf wieder ermitteln. Diesmal geschieht ein heimtückischer Mord, während Ernestine, Anton und die ganze Familie einer Aufführung im Planetarium beiwohnen. Der Getötete ist Teil einer wohlhabenden, aber heftig zerstrittenen Familie.

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Kai Meyer – Das Antiquariat am alten Friedhof

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 12. Januar 2026

Ein weiterer Roman um das Graphische Viertel in Leipzig

Kai Meyers Romane, die sich stets um außergewöhnliche oder auch gefährliche Bücher drehen, sind meist fesselnd, stets dramatisch und immer voller historischer Ereignisse. So auch der neue Band, dessen Handlung sich spannt von 1930 bis 1945 und nicht nur in Leipzig, sondern auch in der Ägäis oder in Amalfi spielt.

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Mechtild Borrmann – Lebensbande

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 9. Januar 2026

Schicksale dreier Frauen in einem etwas emotionsarmen Roman

Das Buch schildert, auf Basis der Erinnerungen von Zeitzeugen, die Erlebnisse von drei Frauen in der Zeit vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg. Drei Frauen, die wohl mehr oder weniger typisch sind für das, was damals vielen Menschen geschah und für die Folgen, die das für ihr weiteres Leben hatte.

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