Henry Miller
Clare Chambers – Heimliche Zeilen
⭐⭐⭐
Rezension, 23. März 2026
Reicht nicht an ihre anderen Bücher heran – recht dröge Story um einen Erfolglosen
Von Clare Chambers beiden Büchern „Kleine Freuden“ und „Scheue Wesen“ war ich absolut begeistert. Beide zeichnen sich vor allem durch die Sanftheit aus, mit der die Autorin ihre Figuren darstellt, durch das Ausmaß an Empathie, an Verständnis, an Mitgefühl. In beiden Büchern sind Menschen die Protagonisten, die anders sind als die anderen, die scheu sind, zurückhaltend. Ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet und wecken Liebe (auch wenn das arg pathetisch klingt) in der Leserin.
(mehr …)Sven Stricker – Sörensen geht aufs Haus
⭐⭐⭐⭐
Rezension, 18. März 2026
Richtig gut geschrieben, aber weniger Krimi als Psycho- und Sozialstudie
Der zweite Sörensen-Krimi von Sven Stricker, den ich gelesen habe. Und schon wie beim letzten Band sah ich beim Lesen stets den Schauspieler Bjarne Mädel vor mir, der den Kommissar im Film verkörpert. Und hörte seine unvergleichliche Art zu sprechen in den Dialogen.
(mehr …)Monika Hoffmann – Kreatives Schreiben für Dummies
⭐⭐⭐⭐
Rezension, 16. März 2026
Auf typische Dummies-Art – Ratgeber für Anfänger im Schreiben von Belletristik oder Sachbüchern
Wer die Dummies-Reihe kennt, weiß, wie diese Bücher aufgebaut sind. Das Sinnvollste darin ist vermutlich der Rat, man müsse die Bücher nicht unbedingt von vorne nach hinten durchlesen bzw. -arbeiten, sondern sich das, was interessiert, herauspicken.
(mehr …)Susanne Goga – Die Geister von Beelitz
⭐⭐⭐⭐
Rezension, 11. März 2026
Leo Wechsler ermittelt undercover – bedingt spannender historischer Krimi
Ich bin großer Fan von Susanne Goga und von ihrer Leo-Wechsler Reihe um den Kommissar, der im Berlin der 20er Jahre unerschrocken und erfolgreich Mörder zur Strecke bringt, nun schon im zehnten Band.
(mehr …)Megan Nolan – Kleine Schwächen
⭐⭐⭐⭐
Rezension, 6. März 2026
Kleine Schwächen mit großer Wirkung – beeindruckende Geschichte um Verlorene
Schon allein der Aufhänger des Romans, die Ausgangssituation, ist herausfordernd, für die Figuren wie für die Leserin. Ein kleines Mädchen stirbt und ein anderes kleines Mädchen soll sie getötet haben.
(mehr …)Michael Pohl – Unnützes Reisewissen England und Juliane Schader & Jens Bey – Unnützes Reisewissen Deutschland
⭐⭐⭐⭐⭐
Rezension, 4. März 2026
Skurril, witzig, absurd – kleine Geschichten rund um Kurioses und Überraschendes
Wie der Klappentext so richtig anmerkt: Das sind Bücher, die eigentlich niemand braucht, die aber jeder haben sollte. Beziehungsweise bei deren Lektüre sicher jeder und jede Spaß hat – mit einer winzigen Einschränkung, dazu später mehr.
(mehr …)VON DER BACKLIST: Susann Pásztor – Von hier aus weiter
⭐⭐⭐⭐⭐
Rezension, 27. Februar 2026
Warmherziger, Mut machender Roman, nicht nur über Trauerbewältigung
Von dieser sehr begabten Autorin stammt auch der Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, den ich zwar nicht gelesen, dafür aber als Verfilmung mit der wunderbaren Iris Berben gesehen habe. Und der neue Roman steht dem vorigen in überhaupt nichts nach.
(mehr …)Alexandra Benedict – Böser, böser Wolf
⭐⭐
Rezension, 25. Februar 2026
Mördergeschichte in Märchenform – ungewöhnlich, aber auch wirr und arg schwülstig
Das war leider so gar nicht meins, dieses Buch. Die bisherigen Romane von Alexandra Benedict hatten Charme, waren von gelungenen Figuren getragen und warteten mit überraschenden Twists auf.
Letzteren hat auch das neue Buch durchaus zu bieten, allerdings auf eine Art und Weise, die mir nicht gefiel. Das spricht ganz und gar nicht gegen den Roman, sondern liegt vorrangig an meinem Geschmack und meinen Genre-Vorlieben.
(mehr …)Fergus Craig – Betreutes Morden
⭐⭐⭐⭐
Rezension, 20. Februar 2026
Mord im Seniorenheim voller ehemaliger Ermittler und Krimineller – oder beidem …
Seit den gelungenen Romanen von Richard Osman über das Seniorenquartett, das stets die schwierigsten Kriminalfälle löst, ist es wohl modern, Krimis zu schreiben, die in Seniorenheimen spielen und/oder deren Ermittlungen von betagten Protagonisten geführt werden.
(mehr …)Ursula Poznanski – Das Signal
⭐⭐⭐⭐
Rezension, 18. Februar 2026
Klaustrophobischer Krimi mit gelungenen Twists, wenn auch nicht immer ganz plausibel
Allein die Ausgangssituation dieses Romans ist schon außergewöhnlich und gut ausgedacht: Eine junge Frau hat bei einem Unfall ein Bein verloren und ist nun vorerst auf Hilfe angewiesen, auf die Unterstützung ihres Ehemannes insbesondere.
Doch ist er ihr wirklich eine Hilfe oder hat er nicht vielmehr dunkle, böse Absichten? Das ist das Setting, die Situation in welcher sich die Protagonistin Viola befindet.
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