Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?
Georg Christoph Lichtenberg

VON DER BACKLIST: Una Manion – Licht zwischen den Bäumen

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 28. August 2026

Eines der beeindruckendsten Bücher der letzten Jahre – psychologisch genial konstruiert, packend und präzise geschrieben

Ganz entgegen meiner üblichen Art habe ich dieses Buch sehr langsam gelesen, über mehrere Tage und habe dabei jeden einzelnen Satz inhaliert. Der Roman, das Debüt der für ihre Kurzgeschichten mehrfach ausgezeichneten Autorin, ist etwas ganz besonderes. So sehr, dass er mich bis in den Schlaf verfolgte mit seiner minutiös aufgebauten Spannung und mich die Figuren durch den Tag begleiteten, als wären sie leibhaftig.

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Rebecca Fallon – Was wir von ihr wissen

ABGEBROCHEN

Rezension, 18. August 2026

Kein Buch für mich – langweilig, wirr, uninteressant

Ein seltener Fall bei mir, dass ich ein Buch abbreche, nicht zu Ende lese. Nicht nur, weil ich denke, dafür, dass mir ein Verlag unentgeltlich ein Buch zur Verfügung stellt, sollte ich mir auch die Mühe machen, es ganz zu lesen. Sondern, weil ich meine, dass ein Autor, eine Autorin diese Wertschätzung verdient, nämlich, dass wir ein Buch erst dann bewerten, wenn wir es auch bis zum Ende gelesen haben.

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Alex Capus – Querfeldein

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 13. August 2026

Familiengeschichte, Gerichtsreport, historischer Roman – auf Capus-Art erzählte Geschichte

Er hat einfach einen ganz eigenen Erzählstil, der erfolgreiche, mehrfach ausgezeichnete Schweizer Autor Alex Capus. Immer ein wenig aus der Distanz, ein wenig abgehoben, leicht süffisant, beurteilend ohne zu verurteilen und vor allem immer wählt er interessante Themen und/oder interessante Figuren.

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Cora Wucherer – All die Farben, all das Licht

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 11. August 2026

Zwei ungleiche Schwestern und eine unheilbare Krankheit – beeindruckendes Debüt

Für einen Debütroman ist dieses Buch in der Tat beeindruckend. Denn ich als Leserin weiß nicht, ob einiges von dem Erzählten aus dem Leben der Autorin gegriffen ist, was es ihr ermöglicht, so nachvollziehbar zu beschreiben.

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Elsemarie Maletzke – Das Leben der Schwestern Brontë

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 6. August 2026

Einsam, trist – ein sehr bescheidenes Leben und doch so voll Fantasie

In diesem schon Ende der 90er Jahre erstmals erschienenen Buch beleuchtet Elsemarie Maletzke – deren Biografie über Jane Austen ich begeistert verschlungen habe – das Leben der drei Damen Charlotte, Emily und Anne Brontë.

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Freya Sampson – Mord ohne Vorwort

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 4. August 2026

Mord und Diebstahl rund um einen Buchclub – leicht schnulziger Versuch eines Krimis

Wenn man von einer Autorin und ihren Werken begeistert ist, dann steigt von Buch zu Buch die Erwartung. Wenn diese dann mit einem weiteren Roman nicht so ganz erfüllt wird, liegt das nicht immer an der Autorin, sondern vielleicht an den Erwartungen.

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VON DER BACKLIST: Sally Smith – Der Tote in der Crown Row

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 31. Juli 2026

Ungemein vielschichtiger Krimi um einen Richtermord in London im Jahr 1901

Wenn eine Kronanwältin einen Kriminalroman schreibt, der unter Kronanwälten und Lordrichtern spielt, dann kann man davon ausgehen, dass Setting, Figuren und Stimmung des Romans authentisch sein können. Das genau ist hier der Fall, auch wenn die Autorin ihren absolut gelungenen Debütroman im London des Jahres 1901 ansiedelt.

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Antoine Laurain – Fehlerhaft und wunderbar

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 29. Juli 2026

Eine fast poetische Geschichte rund um Rechtschreibung, Rechthaben und recht handeln

Was ein Diktat alles auslösen kann und welche Folgen das zeitigt, davon handelt der neue kurze Roman des bekannten französischen Autors.

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Tim Frühling – Ploatzlich Tot

⭐⭐⭐

Rezension, 27. Juli 2026

Netter, leichtgewichtiger Krimi aus der Rhön – sympathisches Personal, wenig Spannung

Nein, der Titel ist kein Schreibfehler. Er bezieht sich auf das für die Rhöner Region typische Leib- und Magengericht Zwiwwelsploatz (= Zwiebelkuchen), der im Roman reichlich verdrückt wird.

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Kristen Perrin – Das Mörderarchiv: Tante Frances hat kein Herz für Mörder

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 24. Juli 2026

Ein alter und ein neuer Mord, Tante Frances‘ Nichte klärt auf

Ein neuer Band in einer netten Krimireihe, die auf dem Archiv einer Frau aufbaut, die bereits im ersten Band verstarb. Ihre Nichte und Erbin findet in besagtem Archiv immer wieder Hinweise auf vergangene Verbrechen – die, welch Wunder, mit aktuellen Morden in Zusammenhang stehen.

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