Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.
Jean Paul

Leonie Swann – Widdersehen

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 8. Mai 2026

Ein neuer Schafskrimi – absolut gelungen, herrlich komisch und dabei auch noch tiefgründig

Endlich die Fortsetzung der erfolgreichen Schafskrimi-Reihe von Leonie Swann. Und der neue Band steht dem Beginn in nichts nach – allerdings hätte es nicht geschadet, wenn ich die ersten Romane „Glenkill“ und „Garou“ noch einmal gelesen hätte, bevor ich in „Widdersehen“ eingestiegen bin. Obwohl man das neue Buch auch ganz wunderbar versteht, ohne die ersten Bände zu kennen.

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Jess Kidd – Mord in der Pension Möwennest

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 6. Mai 2026

Ex-Nonne auf der Suche nach der verschwundenen Freundin – nicht gänzlich überzeugender Krimi

Ich liebe normalerweise die Romane von Jess Kidd, die mystische, fantastische Geschichten erzählen voller geheimnisumwobener Figuren. Doch dieses neue Buch ist anders, es fehlen genau diese Mystik, die Fantasie und auch leider ein bisschen die Spannung.

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Ross Montgomery – Tee, Tod und die versiegelte Tür

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 4. Mai 2026

Charmante Story mit Witz, Tempo und Humor – klassischer Krimi voller Wendungen

Die ultimative Herausforderung für Ermittler, egal ob Hobbydetektivin oder Inspektor: Ein Mord in einem verschlossenen Raum, ohne Geheimtür und ohne jeden Hinweis auf Täter oder Täterin.

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Dana Lukas – Ein Huhn kommt selten allein

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 1. Mai 2026

Wohlfühlgeschichte, warmherzig erzählt, wenn auch ein wenig zu heile Welt

Romane, deren Handlung sich mittelbar um Tiere dreht, sind momentan zahlreich zu finden. Was kein Nachteil sein muss, machen sie doch meist recht viel Spaß und erzählen nette und oft humorvolle Geschichten.

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Laura Baldini – Und sie schenkten ihnen ein Zuhause

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 29. April 2026

Roman um von Anna Freud gegründete Kriegswaisenhäuser in England – spannend, berührend, interessant

Auch wenn der Titel dieses Roman ein bisschen arg kitschig klingt und auch wenn die Geschichte, die die hier unter Pseudonym schreibende Beate Maly erzählt, manchmal ein bisschen ins Süßliche abgleitet, so ist das Ganze doch sehr fesselnd. Insbesondere der historische Hintergrund macht die Story packend und interessant.

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Vera Zischke – Pina fällt aus

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 27. April 2026

Berührende Geschichte um Mutterliebe, Einsamkeit, Nachbarschaft und Hilfsbereitschaft

Auf spröde Weise und vielleicht gerade darum zu Herzen gehend erzählt Vera Zischke von Eigenbrötlerinnen und Sonderlingen, von aufbegehrenden Teenagern und einsamen Greisinnen, von unerschütterlicher Mutterliebe, von verzweifelter Sorge und helfenden Händen.

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VON DER BACKLIST: Anne C. Voorhoeve – Chicken impossible

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 24. April 2026

Zwei Schwestern und vier Hühner – Familie ist lebensgefährlich

Dass dies der erste Krimi für Erwachsene ist, den diese Autorin veröffentlicht, mag man kaum glauben. So genial ist der Mix aus tierischem Spaß und emotionalem Familienzwist, so perfekt die Balance zwischen Humor und Drama, zwischen ironischem Witz und höchster Spannung.

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Laura Dickerman – Shared Desk

⭐⭐

Rezension, 22. April 2026

Gute Plotidee schlecht umgesetzt – abgebrochen

An diesen Roman bin ich mit froher Erwartung herangegangen, die Idee, die dem Plot zugrunde zu liegen schien, wirkte interessant und war mal etwas neues. Aber schlechter Schreibstil und die ebenfalls nicht gut gelungene Übersetzung verdarben mir komplett den Spaß.

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Sunil Mann – Ziemlich beste Verbrecher

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 20. April 2026

Witzige Geschichte um zwei schräge Hobbydetektive mit dubioser Vergangenheit – Fortsetzung erwartbar

Aus finanzieller Not heraus Detektiv spielen, auch eine Möglichkeit, die Kasse zu füllen. Hier stehen zwei ältere Herrschaften vor dem Problem, wie sie zu Geld kommen. Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die im schlossähnlichen Haus ihrer auf merkwürdige Weise verschwundenen Arbeitgeberin wohnen, müssen dabei nicht nur ihre Geldnöte bekämpfen, sondern auch verhindern, dass jemand nach eben dieser Arbeitgeberin sucht.

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Jacqueline Harpman – Ich, die ich Männer nicht kannte

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 15. April 2026

Trotz der langsamen Erzählweise spannend, dabei tiefsinnig und auch erschreckend

Dieser Roman ist einerseits durchaus verstörend und lässt die Leserin mit vielen Fragen zurück, andererseits aber auch hochdramatisch, fesselnd und berührend. Doch die im Klappentext hergestellten Vergleiche zu „Die Wand“ von Marlen Haushofer oder „Der Report der Magd“ von Margret Atwood passen meiner Meinung nach nicht wirklich. Auch würde ich das Buch nicht als feministisch bezeichnen.

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