Anne Weiss: Mein Leben in drei Kisten

Ein Radiointerview hatte mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Erwartet hatte ich daraufhin einen Ratgeber, wie man am geschicktesten und elegantesten sein Zuhause ausmistet. So wurde dieses Buch in dem gehörten Interview mit der Autorin geschildert.
Doch irgendwie kann sich das Buch nicht so richtig entscheiden, ob es nun eine Anleitung sein will zum Entrümpeln der eigenen vier Wände und des eigenen Lebens oder doch die biografische Aufarbeitung der Vergangenheit der Autorin Anne Weiss.

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Torsten Sträter: Es ist nie zu spät, unpünktlich zu sein

Das wird eine ganz kurze Rezension, denn ich kann sie in einem Wort zusammenfassen: Herrlich! Und da ich ein eingefleischter Torsten-Sträter-Fan bin, ist schon deswegen meine Beurteilung natürlich komplett unvoreingenommen.

Nein, im Ernst, die witzigen Geschichten, die spitzfindigen Glossen, die pointierten Beobachtungen und die liebevollen Ruhrpott-Anekdoten sind so wunderbar albern, so unglaublich treffend und so herrlich absurd, dass man sie einfach verschlingen muss. Oder, um mit Torsten Sträter zu sprechen: „Hallo, willkommen zu meinem neuen Buch! Komplett aus Holz, aber lustiger als eine Anrichte.“ (Klappentext).

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Luise Berg-Ehlers: Berühmte Kinderbuch-Autorinnen und ihre Heldinnen und Helden

Was haben Der kleine Lord, Heidi und Harry Potter gemeinsam? Was verbindet diese Heldinnen und Helden? Sie alle wurden von Autorinnen erdacht, die Dank dieser Fantasiefiguren im wörtlichen wie im übertragenen Sinn ihrer Welt entfliehen konnten.

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Stephan Waldscheidt: Die Stimme

Ein weiterer wichtiger Ratgeber, der sich nahtlos an den kurz zuvor herausgegebenen Titel „Der Erzähler“ anschließt. Ein Sachbuch, das sich eines sehr spezifischen Themenbereichs des Kreativen Schreibens annimmt: den Stimmen von Autor, Erzähler und Charakteren.

Auch dieses, das neueste Buch von Stephan Waldscheidt, ist vor allem für fortgeschrittene Romanautoren geeignet. Sich der eigenen, der Autorenstimme, bewusst zu werden, zu lernen, sie von der Stimme des Erzählers unterscheidbar zu machen und darüber hinaus die Stimmen der Charaktere des Romans individuell zu gestalten, das erfordert Erfahrung, viel Selbsterkenntnis und Üben, Üben, Üben.

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Stephan Waldscheidt: Der Erzähler

Jedes Wort, das der Leser in Ihrem Roman liest, kommt vom Erzähler (Seite 12). Wenn sich das doch mehr Autoren zu Herzen nehmen würden. Dann würde auch manche Rezension positiver ausfallen.

Ich gestehe, ich bin ein großer Fan der Sachbücher von Stephan Waldscheidt, die sich alle mit dem Thema Kreatives Schreiben befassen. Stephan Waldscheidt hat bereits etliche Bücher über verschiedene Aspekte des Kreativen Schreibens veröffentlicht. Außerdem schreibt er in entsprechenden Zeitschriften, Foren und Blogs. Unter verschiedenen Pseudonymen verfasst er Romane und Thriller.

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Carola Rackete: Handeln statt Hoffen – Aufruf an die letzte Generation

Wer kann sich nicht an die Bilder in den Nachrichten erinnern, die Bilder der jungen Kapitänin, die sich dem damaligen italienischen Innenminister entgegenstellte und mit ihrem Rettungsschiff im Hafen von Lampedusa anlegte, um die aus Seenot geretteten Flüchtlinge in einen sicheren Hafen zu bringen. Wer kann ernsthaft all die Bilder von kranken, verletzten, verstörten und geschundenen Menschen vergessen, die auf seeuntüchtigen Schlauchbooten über das Mittelmeer flüchten, vor Armut, vor Hunger, Missbrauch und Versklavung.

In diesem Buch erzählt Carola Rackete die Geschichte dieser Rettung aus ihrer Sicht und sie erzählt, warum Menschen unter Lebensgefahr über das Meer flüchten. Und sie erklärt, was wir alle tun können, tun müssen, um die Welt so zu verändern, dass niemand mehr solch eine Flucht wagen muss.

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Luisa Neubauer / Alexander Repenning: Vom Ende der Klimakrise – Eine Geschichte unserer Zukunft

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.    Art 20a, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Luisa Neubauer, 23, gilt als das deutsche Gesicht der Fridays for Future-Bewegung. Sie wird auch immer wieder als die deutsche Greta Thunberg bezeichnet. Luisa Neubauer studiert Geographie.

Alexander Repenning, 30, ist Soziologe und arbeitet u.a. für die Right Livelihood Foundation, den Alternativen Nobelpreis.

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Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten

Was ich nicht bedacht hatte, als ich mir dieses Buch zur Rezension wünschte, war, dass es für mich als weiße schwer wird, das Buch zu rezensieren. Nicht wegen des Buchs. Sondern weil das, was ich darüber schreibe, nicht losgelöst von meiner Hautfarbe zu betrachten ist. Kritisiere ich, mache ich mich dann des Rassismus verdächtig? Lobe ich, schmeichele ich mich dann ein und will doch nur von meinem eventuellen Rassismus ablenken?

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Lorna Neuber: Restorative Yoga

Endlich ein Yoga-Buch für Bewegungs-Legastheniker… 
Scherz beseite: das Buch von Lorna Neuber ist durchaus empfehlenswert. Es geht nicht um Yoga zur Kräftigung von Muskeln oder um den Sonnengruß. Die Autorin vermittelt in ihrem Buch die Form der Restorative Yoga zur Entspannung. Oder wie der Untertitel lautet: Ruhe und Kraft durch Entspannung.

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Marianne Salentin-Träger: Moodboards

Moodboards sind schon lange bekannt als Methode der Darstellung von Visionen, Wünschen, Plänen. In der Architektur, bei Designern oder auch bei Drehbuchautoren kommen Moodboards (auf Deutsch vielleicht zu übersetzen mit Stimmungstafel oder Visionswand, aber wie so oft trifft keine Übersetzung die wirkliche Bedeutung des englischen Ausdrucks) zum Einsatz. Auch für die private Anwendung gibt es inzwischen diesen Trend.

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