Logik wird dich von A nach B bringen. Phantasie wohin du willst.
Albert Einstein

Annette Wieners – Die Diplomatenallee

Rezension, 20. April 2022

Über eine spannende Zeit an einem spannenden Ort schreibt Annette Wieners in ihrem neuen Roman. Die Autorin, Journalistin und Moderatorin beim WDR, habe ich schätzen gelernt durch ihre Kriminalromane um eine ehemalige Kriminalbeamtin, die hochspannend und sehr gut geschrieben sind. Hier würde ich mir unbedingt weitere Bände wünschen.

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Der herabschauende Hund

Rezension, 18. April 2022

Herrlich! Wer das perfekte Geschenk für Hundeliebhaber und solche, die es werden sollen, sucht, muss zu diesem Buch greifen. Und dabei unbedingt ein Exemplar für sich selbst mitnehmen.

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Wie viel von dir steckt in deiner Figur?

Oder wie gerne wärst du wie sie?

Blog, 16. April 2022

Hast du dich auch schon oft gefragt, wie viel vom Autor oder der Autorin eines Romans in ihren Figuren steckt? Manchmal weiß man das aufgrund der Angaben im Buch, wenn dort, wie bei einem, das ich neulich las, erwähnt wurde, dass die Autorin unter Depressionen litt.

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Barbara Leciejewski – Für immer und noch ein bisschen länger

Rezension, 15. April 2022

Jeder hat sein Päckchen zu tragen – das ist, so könnte man es verkürzen, die Aussage dieses Romans, der einerseits sehr berührend geschrieben ist, andererseits aber auch ein wenig zu süßlich auf mich wirkte.

Die junge Anna hat vor sechs Jahren ihren Verlobten durch einen Unfall verloren. Seither verharrt sie in Trauer, spricht mit dem Verstorbenen, lebt in der Vergangenheit und mit den Erinnerungen. Doch dann wird ihr die Wohnung gekündigt. Sie muss sich dadurch nicht nur von vielen Dingen trennen, die sie aus Nostalgie lieber aufbewahren würde. Sie muss auch in eine Wohngemeinschaft ziehen, da sie keine andere bezahlbare Wohnung findet.

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Lea Streisand – Hätt‘ ich ein Kind

Rezension, 13. April 2022

Leser:innen fragen sich ja oft, wieviel vom Autor bzw. der Autorin in der Geschichte steckt, und das besonders bei in Ich-Form verfassten Romanen. Hier ist es aber eine zu persönliche Frage, als dass man sie der Autorin stellen könnte. Jedoch hatte ich beim Lesen dieses Buchs stets das Gefühl, hier erzählt jemand seine eigene Geschichte.

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Rebecca Gisler – Vom Onkel

Rezension, 11. April 2022

Ist es eigentlich eine unabänderliche Gesetzmäßigkeit, dass mit wichtigen Preisen ausgezeichnete Bücher so oft unlesbar sind? Dieser kurze Roman ist das Debüt einer jungen Schweizer Autorin und er wurde gleich mehrfach mit Preisen, sowohl in der Schweiz wie in Deutschland, ausgezeichnet.

Doch leider passen Stil und Inhalt nicht zu den Erwartungen, die der Klappentext weckt. Dabei sind die Figuren, die uns Rebecca Gisler vorstellt, wahnsinnig plastisch und lebendig gezeichnet, man steht ihnen von Angesicht zu Angesicht gegenüber, erlebt ihre Macken und ihre Absonderlichkeiten. Aber die Art, wie die Autorin schreibt, ist sehr anstrengend.

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Für Damen oder für Herren

Schreiben für eine Zielgruppe

Blog, 9. April 2022

In einer meiner Rezensionen diese Woche schreibe ich, dass ich den Roman für ein Männerbuch halte. Weil zum einen vor allem Männer darin vorkommen und weil die Handlung auch sehr männlich geprägt wirkt. Aber gibt es das, diese Unterscheidung zwischen Männer- und Frauenbüchern?

Ich denke ja. Schau dich doch mal in einer Buchhandlung um. Mal abgesehen davon, dass ohnehin dort vor allem Frauen einkaufen (ebenso wie bei Lesungen, Büchermärkten und ähnlichem vor allem Frauen in Erscheinung treten…), gibt es dort Regale voller Bücher für weibliche Leser und wenige Ecken mit Büchern für Männer.

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Olaf Müller – Rommels Gold

Rezension, 8. April 2022

Es gibt Frauenbücher und es gibt Männerbücher. Und solche, die quasi neutral sind. Zu letzterem gehören vermutlich auch Kriminalromane. Der neue Roman von Olaf Müller allerdings ist in meinen Augen ein hundertprozentiger Männerroman. Und das nicht nur, weil fast ausschließlich Männer auftreten – von der weiblichen Ermittlerin im Team mal abgesehen – sondern auch, weil es ein Roman mit vielen historischen Rückblicken auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs ist. Und dort treten nun mal naturbedingt vor allem Männer in Erscheinung.

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Sophie Money-Coutts – Die große Liebe kann mich mal

aus dem Englischen von Ivana Marinović

Rezension, 6. April 2022

Ein Roman mit solch einem Titel weckt gewisse Erwartungen – die dieser hier alle erfüllt. Die romantische Komödie, die uns die erfolgreiche englische Autorin erzählt, ist witzig, unterhaltsam und locker-flockig geschrieben.

Florence, die sich eigentlich in ihrem Leben ganz zufrieden fühlt, arbeitet in einer kleinen Buchhandlung. Ihre Stiefmutter allerdings meint, zu ihrem Glück fehlt Florence unbedingt ein Mann. Daher schickt sie sie zu einer Liebestrainerin. Diese verlangt von Florence als erstes, eine Liste zu erstellen mit allen Eigenschaften, die ihr Traummann haben sollte.

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Dietmar Wischmeyer – Als Mutti unser Kanzler war

Rezension, 4. April 2022

Von A wie Abschied bis Z wie Zukunft führt uns Dietmar Wischmeyer durch 16 Jahre Kanzlerin Angela Merkel. Wer kennt ihn nicht, den Kabarettisten und Autor Dietmar Wischmeyer, bekannt für seine treffsichere Ironie, seine präzise Aufdeckung der Schwachstellen unsere aktuellen und früheren Politiker.

Im vorliegenden Buch nun nimmt er sich die Zeit vor, die von Angela Merkel als Kanzlerin geprägt ist. Dabei geht er nicht chronologisch und eigentlich auch nicht thematisch vor, sondern er hangelt sich von einer Erinnerung zur anderen, eben von A bis Z durch eine „total krasse Zeit“.

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