Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen, als ich mir nicht anders zu helfen wusste.
Herta Müller

Michiko Aoyama – Frau Komachi empfiehlt ein Buch

⭐⭐⭐

Rezension, 28. August 2023

Fünf einzelne Geschichten um Menschen, denen ein Buch aus der Misere hilft

Die Beschreibung dieses Buches erinnert ein wenig an „Kleine Wunder nach Mitternacht“ von Keigo Higashino, ein Buch, das ich sehr geliebt habe. Weshalb ich mit entsprechenden Erwartungen an das Buch von Michiko Aoyama heranging, die sich leider nicht erfüllten.

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Jane Campbell – Kleine Kratzer

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 25. August 2023

Nachdenkliche Geschichten aus der Sicht alter Frauen

Diese Autorin begann mit dem Schreiben, als sie selbst bereits ein fortgeschrittenes Alter erreicht hatte. So verwundert es nicht, dass die in diesem Band versammelten Geschichten sich mit Frauen in ebendiesem Alter befassen. Sie sind dabei weder betulich noch altmodisch, sondern vielmehr hochinteressant, spannend und überraschend.

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Dan Diner u.a. – Roads not taken  Oder: Es hätte auch anders kommen können

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 23. August 2023

Man möchte es sich nicht immer vorstellen – Katalog zu einer faszinierenden Ausstellung

Im Deutschen Historischen Museum in Berlin läuft noch bis Ende November des kommenden Jahres eine interessante – und manchmal vielleicht verstörende – Ausstellung.

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Molli Morgan – Vom Glück, auf Bäume zu flattern

⭐⭐⭐

Rezension, 21. August 2023

Ein Huhn erzählt von der Freiheit – absurd und interessant zugleich

Bücher, in denen Tiere die Protagonisten und manchmal auch die Erzähler sind, gibt es viele. So wie der kürzlich rezensierte Roman „Frankie“, in dem die Umsetzung nicht so wirklich gelungen war. Ähnliche Probleme hatte auch die Autorin des vorliegenden Romans, die unter dem Pseudonym besagter Henne das Buch veröffentlicht.

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Susanne Arnold – Das Blau der Veilchen

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 18. August 2023

Cozy Crime mit zwei alten Damen als Hobbyermittlerinnen – nett und unterhaltsam

Margret und Elizabeth, hager und energisch die eine, mollig und empathisch die andere, leben in einer Art Wohngemeinschaft in einem kleinen Örtchen in Kent. Beide haben schon ein höheres Alter erreicht und langweilen sich die meiste Zeit, denn so idyllisch – und typisch englisch – Rosefield auch sein mag, es ereignet sich wenig und man kennt sich gegenseitig.

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Ilva Fabiani – Meine langen Nächte

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 16. August 2023

Roman einer erschütternden Selbstanklage

Die italienische Autorin, die in Deutschland studiert hat, erzählt in ihrem Debütroman eine erschütternde Geschichte. Eine erfundene Geschichte, die vermutlich aber so oder ähnlich vielfach stattgefunden hat in den Jahren der Nazidiktatur.

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Peter Eickhoff – 111 Orte am Niederrhein, die man gesehen haben muss

⭐⭐⭐

Rezension, 14. August 2023

Knapp und auf das Nötigste beschränkt – übersichtlicher Führer zu sehenswerten Orten

Wie der Autor dieses übersichtlichen Führers in seinem Vorwort richtig anmerkt: Es ist nicht einfach, zu bestimmen, wo genau die Region „Niederrhein“ beginnt und aufhört. Aber das ist für die Betrachtung der kurzen Texte und der anschaulichen Fotos in diesem Buch auch relativ unwichtig.

Es ist mein erster Band aus der langen und umfangreichen Reihe es Emons-Verlags mit den „111 Orten“. Und es wird sicher nicht mein letzter sein.

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Crysta Winter – Trudy

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 11. August 2023

Dass ich die ersten Bände dieser Reihe verpasst habe, ist zwar schade, doch man kann den neuen Roman auch ohne Vorkenntnisse verstehen. Und genießen.

Crysta Winter, Autorin aus Niedersachsen, erschafft den Enkel des berühmten Privatdetektives Hercule Poirot. Sie nennt ihn Achille Perrot. Er steht in Sachen Spürnase und scharfem Blick seinem Vorfahren in nichts nach.

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Bettina Reimann – Spargelgeheimnis im Allertal

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 9. August 2023

Der sympathische Ermittler-Clan ist zurück – mit einem spannenden Fall

Schon ihr Debütroman „Aller-Wolf“ hatte es mir angetan. Dort wie auch in diesem neuen Buch beginnt die Familie Kamphusen-Blume auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihr Hotelgast brutal niedergeschlagen wurde.

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Antoine Laurain – Das Glück im Sternbild Zebra

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 7. August 2023

Roman auf zwei Zeitebenen um die Liebe, um Träume und den Glauben an sich selbst

Der französische Autor bleibt sich auch im neuen Roman treu. Die warmherzige und berührende Geschichte, die so fernab vom Mainstream ist, lädt zum Träumen ein, weckt den Glauben an Märchen und an Glück.

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