Albert Einstein
Vincent Moissonnier & Joachim Frank – Der Käse kommt vor dem Dessert
Rezension, 29. Juli 2023 
Goldene Regeln für den Benimm im Restaurant – unterhaltsam, wenn auch vielleicht ein wenig aus der Zeit gefallen
Wer kennt nicht den „Knigge“ oder hat zumindest schon mal davon gehört. Ein ähnliches Anliegen, nämlich den Menschen ein wenig Benehmen beizubringen, hat wohl auch die Autoren dieses kleinen, fein illustrierten Buchs umgetrieben.
(mehr …)Ian Moore – Mord & Croissants
⭐⭐⭐⭐⭐
Rezension, 28. Juli 2023 
Herrlicher Krimi, voller englischem Spott und französischem Charme
Dieser Roman ist süffig wie Rotwein und spritzig wie Champagner. Er hat alles was ein humorvoller, unterhaltsamer und mitreißender Krimi braucht: Tempo und Witz, französischen Charme gepaart mit englischer Schrulligkeit, knackige und interessante Figuren mit Tiefgang, eine gut aufgebaute Handlung. Dazu diese Dialoge, sie sind einfach nur herrlich, wie oft habe ich herzhaft laut gelacht beim Lesen dieses Buches.
(mehr …)Tim Frühling – Der Kommissar in Wanderschuhen
Rezension, 26. Juli 2023 
Leichtfüßiger, unterhaltsamer Krimi um eine bunte Wandertruppe
Der als Wetterfrosch aus dem Fernsehen bekannte Autor erzählt auf unterhaltsame und spritzige Weise von einer bunt zusammengewürfelten Gruppe auf Wanderung durch die Rhön. Im Mittelpunkt stehen die beiden Kommissare Daniel Rohde und Brigitte Schilling, die nicht nur Kollegen im Kommissariat Hersfeld sind, sondern auch ein Liebespaar im ersten gemeinsamen Urlaub.
(mehr …)René Freund – Wilde Jagd
Rezension, 24. Juli 2023 
Saufender Philosoph philosophiert über Philosophen
Wenn ein gelungenes Buch die Erwartungen an weitere Romane eines Autors in die Höhe treibt, ist Enttäuschung vielleicht nicht überraschend. Die Corona-Quarantäne Geschichte „Das Vierzehn-Tage-Date“ von René Freund war unglaublich gelungen, temporeich und witzig. Das kann man von dem vorliegenden Roman leider nicht behaupten.
(mehr …)Björn Berenz – Knäcketod
Rezension, 21. Juli 2023 
Schwedenkrimi, der außer den Landschaftsbeschreibungen nichts schwedisches an sich hat
Buchhändlerin Ina lässt ihr altes Leben hinter sich, packt ihre Siebensachen und zieht nach Schweden. Ihr Plan: mit ihrem langjährigen geheimen Geliebten ein neues Leben zu beginnen. Doch dieser ist inzwischen verstorben und war dazu auch noch verheiratet. Seine Ehefrau hat Ina unter einem Vorwand nach Schweden gelockt.
(mehr …)Emiko Jean – Mika im echten Leben
Rezension, 19. Juli 2023 
Adoptiertes Mädchen trifft ihre leibliche Mutter – ein Roman, der sich verzettelt
Mika ist Mitte Dreißig, als eines Tages ihr Telefon klingelt. Am Apparat ist ihre 16-jährige Tochter Penny, die sie sofort nach ihrer Geburt zur Adoption freigab. Penny möchte ihre Mutter kennenlernen, ein Wunsch, den Mika teilt und so wird, nach weiteren längeren Telefonaten, ein Treffen vereinbart.
(mehr …)Thomas Chatwin – Vier Schafe und ein Todesfall
Rezension, 17. Juli 2023 
Krimi, der weniger humorvoll ist, als Titel und Klappentext vermuten lassen
Ein ehemaliger Verleger wird erschossen in seinem Garten aufgefunden. Eine Frau wird verdächtigt, den Mann getötet zu haben. Die Familie dieser Frau, wiewohl seit Jahren ohne Kontakt zu ihr, will diesen Verdacht mit allen Mitteln ausräumen. Und in der Tat stehen ihnen fast alle Mittel zur Verfügung, weil jedes Mitglied dieses zahlreichen Clans entsprechende Fähigkeiten oder zumindest Verbindungen besitzt.
(mehr …)Christina Wermescher – Die Toten von Bayreuth
Rezension, 14. Juli 2023 
Klassischer Krimi mit sympathischer Ermittlerin und hinreichender Spannung, wenn auch ohne Überraschungen
Der Fall bzw. die Fälle, die Mira Streitberg aufzuklären hat, sind verzwickt. Eine Tote wird in einem Sarg entdeckt, die andere Leiche in der Kühlkammer eine Fleischerei. Was die beiden Fälle verbindet, bleibt eine ganze Weile im Verborgenen. Unterstützt wird Mira von einem neuen Kollegen und einem Praktikanten sowie natürlich den üblichen Mitarbeitern der „Spusi“.
(mehr …)Anja Baumheier – Die Buchverliebten
Rezension, 12. Juli 2023 
Rührende Geschichte um zwei Menschen in der zweiten Lebenshälfte und ihr Verhältnis zu Büchern
Noch heute möchte ich von „Die Erfindung der Sprache“ von Anja Baumheier schwärmen. Dieser Roman hat nachhaltig Eindruck gemacht. Vor allem die Kunstfertigkeit dieser Autorin, mit Sprache umzugehen, mit Worten Bilder zu erschaffen, fasziniert.
(mehr …)Sandra Lüpkes – Das Licht im Rücken
Rezension, 10. Juli 2023 
Aus fiktiven und realen Episoden zusammengesetzte Geschichte der Familie Leitz und ihrer Kamera Leica
Ein durchweg spannender und interessanter Roman um die Industriellenfamilie Leitz und ihr Werk in Wetzlar, wo die berühmte Kamera Leica entstand. Dennoch kämpft auch dieser Roman mit dem typischen Problem: Um alle zeitgeschichtlich relevanten Themen abzudecken, werden die Figuren in zu viele Situationen hineingestellt, um noch realistisch zu sein.
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