Herta Müller
Marcel Huwyler – Frau Morgenstern und der Verrat
Rezension, 31. Dezember 2021 ~ 1 Kommentar 
Hier also nun Band zwei dieser genialen Reihe um die pensionierte Grundschullehrerin Violetta Morgenstern, die ihre ganz eigenen Auffassung von Moral und Gerechtigkeit hat. Ihr Motto lautet: Strafe muss sein.
Diesmal bekommen sie und ihr Partner Miguel nicht den Auftrag, jemanden zu beseitigen. Es gab einen Anschlag auf eine sehr beliebte Politikerin, der aufgeklärt werden soll. Die Beiden werden in das Ermittlerteam aufgenommen, ihre besonderen Fähigkeiten werden gebraucht.
(mehr …)Marcel Huwyler – Frau Morgenstern und das Böse
Rezension, 29. Dezember 2021 
Nachdem ich von Band drei so begeistert war, konnte ich mich natürlich nicht lange zurückhalten. Und so habe ich schnellstmöglich auch die ersten beiden Bände dieser genialen Krimis um die Auftragsmörderin Violetta Morgenstern gelesen. Hier nun also Band eins, in dem wir erfahren, wie es dazu kommt, dass Frau Morgenstern im Auftrag von TELL den einen oder anderen Menschen „entsorgen“ soll.
(mehr …)Gerbrand Bakker – Die 3 gibt es nicht
Rezension, 27. Dezember 2021 
Wer kennt es nicht: man wandert einen markierten Wanderweg entlang und plötzlich fehlt eine Markierung. Wo geht es nun weiter? Geradeaus oder doch links abbiegen? Wo ist das Zeichen, die 1, der man die ganze Zeit gefolgt ist?
Über diesen Mangel an Markierungen, an Zeichen, die den Wanderer auf dem rechten Weg führen, hat sich Gerbrand Bakker auch einmal geärgert. Doch er beließ es nicht dabei, sondern beschloss, Abhilfe zu schaffen.
(mehr …)Cecelia Ahern – Sommersprossen
Rezension, 24. Dezember 2021 
Wer kennt nicht ihr bekanntestes Buch „P.S. Ich liebe dich“. Ein berührender Herz-Schmerz-Roman um die Liebe. Und nun dies: ein neuer Roman, von dem man kaum glaubt, dass er aus der Feder derselben Autorin stammt.
Die Geschichte um Allegra, die Streifenpolizistin, die nur Strafzettel ausstellen darf, ist langweilig, schwerfällig. Die Figuren sind unsympathisch, ihre Handlungen merkwürdig und der rote Faden zeigt sich sehr lange gar nicht.
(mehr …)Florian Illies – Liebe in Zeiten des Hasses
Rezension, 22. Dezember 2021 
Florian Illies ist ein Satzvirtuose. Sätze, die er verfasst, wirken wie gemeißelt, fein ziseliert oder sanft gedrechselt. Dabei immer lebendig und brillant formuliert. So auch in diesem Buch, welches sich mit Liebesgeschichten von Künstlern und Künstlerinnen in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts befasst.
Beginnend 1929, erzählt Illies von allen den schillernden, kreativen, oft auch einflussreichen Schriftstellern, Malerinnen, Schauspielern, von den Kindern und Ehepartnern der oft verrückten, oft verruchten, gerne auch mal versponnenen Künstler in Deutschland und Europa.
(mehr …)Anne Freytag – Reality Show
Rezension, 20. Dezember 2021 
Eigentlich hat dieser Roman alles, was es für einen Thriller braucht. Nämlich das Setting, die Figuren, das Thema. Aber dennoch fand ich keinerlei Zugang zu Handlung oder Thema. Der Stil dieser Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen hatte, bleibt mir fremd. Auch wenn er sicher genau zu Genre und Plot passen mag.
(mehr …)Felix Bork – Nicht verwechseln
Rezension, 17. Dezember 2021 
Wie rezensiert man ein Buch ohne Text? Ein Buch, das durch seine Zeichnungen und die dazu gewählten Begriffe wirkt?
Ich weiß nicht, ob es heute noch Menschen gibt, die das Spiel „Teekesselchen“ kennen. Es geht dabei darum, einen Begriff pantomimisch darzustellen, der jedoch zwei ganz unterschiedliche Bedeutungen hat. Bekanntes Beispiel ist der Ball. Der einmal ein Spielgerät sein kann für 22 schwitzende Männer (oder Frauen), zum anderen aber auch eine Festivität, für die sich Männer und Frauen besonders elegant kleiden – dabei aber nicht minder oft heftig schwitzen…
(mehr …)Ronald D. Gerste – Trinker, Cowboys, Sonderlinge
Rezension, 15. Dezember 2021 
Der Untertitel dieses Buches lautet: Die 13 seltsamsten Präsidenten der USA. Und es ist natürlich klar, an wen wir alle da zuerst denken. Genau. An jenen. Dem selbstverständlich auch ein Kapitel gewidmet ist.
Die anderen Sonderlinge sind nicht alle so bekannt. Jedem sind die Namen von John F. Kennedy, Theodore Roosevelt oder Richard Nixon geläufig. Aber wer erinnert sich an Andrew Jackson, den Unbeherrschten, an Chester Alan Arthur, Lebemann und Reformer oder Calvin Coolidge, den Maulfaulen.
(mehr …)Gerard Donovan – In die Arme der Flut
Rezension, 13. Dezember 2021 
Dieses Buch lässt mich etwas ratlos zurück. Nämlich ratlos, wie ich es beurteilen soll, wie es mir gefällt.
Die Handlung ist relativ schnell zusammengefasst: Luke möchte sich umbringen, steht auf einer Brücke und will springen. Doch stattdessen rettet er einen Jugendlichen vor dem Ertrinken. Daraufhin wird Luke in seinem Wohnort und darüber hinaus als Held gefeiert, gegen seinen Willen. Denn Luke ist ein Eigenbrötler, ein Einsiedler, der gerne für sich ist. Doch irgendwann wendet sich das Blatt um Hundertachtzig Grad, als nämlich über Social Media eine Hatz beginnt gegen Luke.
(mehr …)Aus großem Herz für kleine Herzen oder Alles eine Frage der Perspektive
Blog, 11. Dezember 2021 
Welche wunderbare Idee! Die talentierte österreichische Autorin Ella Stein und ihr nicht minder begabter Münchner Kollege Tom U. Behrens haben etwas wunderbares erdacht und in die Tat umgesetzt.
Wer kennt es nicht? Wenn zwei dasselbe betrachten, sehen sie noch lange nicht dasselbe. Dieser Gedanke steht hinter dem Projekt. Zu 100 ganz unterschiedlichen Polaroid-Aufnahmen luden sie 200 Autorinnen und Autoren ein, ihre Geschichten zu schreiben.
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