Logik wird dich von A nach B bringen. Phantasie wohin du willst.
Albert Einstein

Multi-Writing

Paralleles Arbeiten an mehreren Projekten

Blog, 28. Mai 2022 ~ 1 Kommentar

Bestimmt kennst du die Behauptung, Frauen seien im Gegensatz zu Männern multi-tasking-fähig. (Kleine Randbemerkung: auf der Suche nach Bildern zu dem Thema bekommt man fast ausschließlich Fotos von Frauen gezeigt…).

Gehen wir dennoch mal (vorübergehend 😉) davon aus, dass beide Geschlechter diese Fähigkeit besitzen. Das unterstellt, gilt auch meine heutige Frage beiden, Autorinnen und Autoren: Schreibst du an mehreren Projekten parallel oder arbeitest du eines nach dem anderen ab?

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H.K. Anger – Tod beim Campingdinner

Rezension, 27. Mai 2022

Zwei Meinungen streiten bei diesem Krimi in meiner Brust. In ihrem zweiten Campingkrimi mit dem Privatermittler Henrik und seiner Freundin Kathrin fühlt man sich wohl, ist schnell drin in der Handlung und kann dem Ablauf, auch wenn es manchmal etwas holpert, sehr gut folgen.

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Idliko von Kürthy – Morgen kann kommen

Rezension, 25. Mai 2022

Es ist ziemlich lange her, dass ich den letzten Roman der Autorin gelesen habe – und nun weiß ich auch wieder, warum. Denn auch dieser neue um eine frustrierte verlassene Ehefrau hat mich nicht überzeugt.

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Jane Gardam – Mädchen auf den Felsen

aus dem Englischen von Isabel Bogdan

Rezension, 23. Mai 2022

Ab und zu einmal einen älteren Roman zur Hand zu nehmen, tut gut. Dieses Buch erschien im Original bereits 1978 und schildert Ereignisse in den Jahren zwischen den beiden Weltkriegen in England.

Zeitgemäß mit ruhiger Feder erzählt uns die Autorin aus der Sicht der achtjährigen Margret deren Erlebnisse, als sie sich damit abfinden muss, einen kleinen Bruder bekommen zu haben. Ihre Mutter, die ständig um das Baby kreist und mit Stillen, Wickeln und Füttern überlastet ist, versucht alles, Margret einzubinden, damit diese sich nicht zurückgesetzt fühlt.

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Anne Bandel – Von oben fällt man tiefer

Rezension, 20. Mai 2022

Was für eine kuriose Geschichte. Da geht ein Mann mittleren Alters auf ausdrückliches Anraten seiner Therapeutin auf Wanderschaft. Er will die Alpen überqueren, vor allem, um das Trauma des Todes seines kleinen Bruders vor vielen Jahren auf einer ebensolchen Wanderung aufzuarbeiten.

Und dann gerät der ohnehin recht eigentümlich veranlagte Wanderer in eine solch skurrile und absonderliche Gruppe, dass er die meiste Zeit kopfschüttelnd lieber die Einsamkeit sucht.

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Anna McPartlin – Warten auf ein Wunder

aus dem Englischen von Sabine Längsfeld

Rezension, 18. Mai 2022

Endlich wieder ein Anna McPartlin! Lange habe ich darauf gewartet. Denn nicht nur ihren absoluten Bestseller „Die letzten Tage von Rabbit Hayes“ habe ich geliebt, auch ihre anderen Bücher, allen voran „Irgendwo im Glück“ steht ganz oben auf meiner Lieblingsbücherliste. Nun also ein neuer Roman.

Diesmal dreht sich alles um ungewollte oder gewollte Kinderlosigkeit sowie, als absoluter Gegenpol, ungewollte Schwangerschaft.

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Eva Pantleon – Ein Stern macht noch keinen Himmel

Rezension, 16. Mai 2022

Das nenne ich hohe Kunstfertigkeit: die perfekte Balance zu finden zwischen Heiterkeit und Schwermut. Genau dies gelingt Eva Patleon in ihrem neuen Roman, der mir mindestens so gut gefällt wie ihr Debüt im vergangenen Jahr.

Der Klappentext beschränkt sich fast ganz auf die Andeutung der humorvollen Liebesgeschichte zwischen Janne, der dynamischen Landärztin, und Leon, dem sie unerwartet wiederbegegnet und der, trotz ihrer wirklich sehr unerfreulichen ersten Begegnung, nun ihr Herz im Sturm erobert. Besorgt und erfreut beobachtet werden sie dabei von Jannes besten Freunden Ella und Konrad. Doch es schwirren noch viele weitere sympathische, schrullige Menschen um sie herum.

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Sie oder ich

Die richtige Erzählform finden

Blog, 14. Mai 2022

Eine Werbung für ein Workshop, die ich dieser Tage las, brachte mich auf das heutige Thema: Magst du Romane, die in Ich-Form erzählt werden? Oder liest du lieber in der dritten Person geschriebene Bücher?

Diese Frage ist sowohl aus Sicht einer Lesenden wie auch für Schreibende von großer Wichtigkeit. Und die Meinungen gehen dabei ganz weit auseinander, für die einen wie die anderen.

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Judith W. Taschler – Über Carl reden wir morgen

Rezension, 13. Mai 2022

Ich mag Familienepen über mehrere Generationen sehr und ich mag die Bücher von Judith W. Taschler. Also war es keine Frage, dass ich auch ihren neuesten Roman unbedingt lesen wollte. Und ich habe es keineswegs bereut.

Sie erzählt die Geschichte der Familie Brugger, die im österreichischen Mühlviertel in einem kleinen Ort die Mühle betreibt. Beginnend im frühen 19. Jahrhundert verfolgt die Autorin die Geschicke der Familie über mehr als 100 Jahre.

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Larry Beinhart – Crime: Kriminalromane und Thriller schreiben

11. Mai 2022

Warum braucht es eigenen Ratgeber für das Schreiben von Kriminalromanen? Wodurch unterscheidet es sich, ob man einen Liebesroman oder einen Thriller verfasst? Wer sich diese Fragen immer mal wieder gestellt hat, sollte dieses Buch lesen.

Larry Beinhart, sehr erfolgreicher Autor von Romanen und Drehbüchern, erklärt auf leichtfüßige und wunderbar spannende Art, was es braucht, um einen erfolgreichen Krimi zu schreiben. Dabei fand ich seine Ratschläge, seine Tipps und Anregungen, die vor allem auf seiner eigenen Erfahrung beruhen, so nützlich, dass man die meisten davon voll und ganz auf jedes Genre anwenden kann.

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