Logik wird dich von A nach B bringen. Phantasie wohin du willst.
Albert Einstein

Marcel Huwyler – Frau Morgenstern und die Flucht

Rezension, 24. Oktober 2022

Die Rezension könnte eigentlich aus einem einzigen Wort bestehen: herrlich. Oder auch aus zweien: unbedingt lesen!

Natürlich kann man diesen Roman auch verstehen, ohne die drei Vorgängerbände zu kennen,  aber den richtigen Spaß bekommt man nur, wenn man sie in der Reihenfolge, in der sie gedacht sind, liest, weil man dann die Figuren lieben lernt, ihre Hintergründe versteht. Und sich schon jetzt auf Band fünf freut.

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Kristin Valla – Das Haus über dem Fjord

aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs

Rezension, 21. Oktober 2022

Romane aus Skandinavien haben, ebenso wie die Filme, ja immer etwas leicht Düsteres, Melancholisches. Woran das liegt, kann man nur ahnen. Es gilt aber auch für den vorliegenden Roman, der sich ganz ruhig, fast zu ruhig entwickelt.

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Kirsten Sulimma – 52 kleine & große Feierabend-Eskapaden Ruhrstädte – für jedes Wetter

Rezension, 19. Oktober 2022

Da sind sie wieder, die Eskapaden, die ich so mag. Genauso ansehnlich, wie die, die ich bereits kenne, und doch anders. Diesmal sind es nicht 52 Eskapaden über mehrere Stunden oder gar für ein ganzes Wochenende. Nein, dieses Buch zeigt uns kleine Kurz-Eskapaden am Feierabend im Ruhrgebiet. Runterkommen, abschalten, ausspannen.

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Ralf Kramp & Ira Schneider & Carsten Sebastian Henn – Grillen und Killen

Rezension, 17. Oktober 2022

Sowas gab es ja schon öfter, Romane oder Kurzgeschichtensammlungen in Verbindung mit Rezepten. Doch selten ist mir ein so schön aufgemachtes und so kurzweiliges Buch begegnet wie diese mörderisch witzigen Geschichten rund ums Grillen. Nicht zu vergessen die mundwassererzeugenden Rezeptvorschläge für Dips, Fleischgerichte und vegetarisches Grillgut.

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Katrin Eigendorf – Putins Krieg

Rezension, 14. Oktober 2022

Die Ukraine sei das einzige Land, das die anderen Europäer daran erinnere, was Würde und Freiheit bedeuten, und dessen Menschen bereit seien, dafür zu sterben, während die Europäer in Brüssel über die Form von Tomaten debattieren.“ (S. 92).  Diesen Satz zitiert Katrin Eigendorf im Buch aus ihrem eigenen Tagebuch unter dem Datum 12. April 2014 und sie lässt hier einen Polen sprechen, der dies damals zu einem Ukrainer sagte.

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Robert Galbraith – Das tiefschwarze Herz

aus dem Englischen von Wulf Bergner, Christoph Göhler und Kristof Kurz

Rezension, 12. Oktober 2022

1350 Seiten, um einen Mord aufzuklären, sind definitiv zu viel. So leid es mir tut und so sehr ich diese Reihe um den einbeinigen Detektiv der unter diesem Pseudonym schreibenden Joanne K. Rowling schätze, diesmal ist es wirklich einfach zu viel, zu lang, zu voll gepackt.

Cormoran Strike und Robin Ellacott, die beiden bilden das Team, welches nun schon im sechsten Band ganz besondere und ganz besonders verzwickte Mordfälle aufklärt. Dieses Paar, das sich liebt, es aber keinesfalls zugeben möchte und daher ständig umeinanderkreist, bekommt es diesmal mit dem Mord an einer jungen Frau zu tun, die eine Kult-Animationsserie entwickelt hat. Edie wurde zuvor auf das Schlimmste von einem Fan terrorisiert, der sich Anomie nennt und von der Polizei des Mordes verdächtigt wird.

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Louise Nealon – Snowflake

aus dem Englischen von Anna-Nina Kroll

Rezension, 10. Oktober 2022

Eine liebenswertere, aber auch eine chaotischere Hauptfigur habe ich lange nicht getroffen in einem Roman. Die irische Autorin erzählt in ihrem Debütroman warmherzig und berührend in vielen Episoden vom so gar nicht einfachen Landleben und dem Erwachsenwerden der Debbie White.

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Ursula Poznanski – Stille blutet

Rezension, 7. Oktober 2022

Auch wenn Thriller draufsteht, ist dieser Roman meiner Meinung nach eher ein Krimi. Denn es geht vor allem um die Aufklärung eines Verbrechens oder einer Serie von Verbrechen. Laut der mir bekannten Erklärungen liegt der Unterschied zwischen Thriller und Krimi darin, dass in erstem das Verbrechen noch nicht geschehen ist und sich daraus die Spannung generiert.

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Mona Nikolay – Amsel, Drossel, tot und starr

Rezension, 5. Oktober 2022

Das ist die herrliche Fortsetzung des Romans „Rosenkohl und tote Bete“, den ich vor einigen Wochen lesen durfte. Und auch dieser zweite Band macht ebenso viel Spaß wie der erste, wenn man überhaupt von Spaß sprechen darf bei einem Krimi, in dem es um Mord und Totschlag geht.

Wieder ermitteln die beiden so ungleichen Partner Manne und Caro, er pensionierter Kriminalbeamter, sie internetaffine Mutter und Plappermaul. Die Beiden haben gerade ihre gemeinsame Detektei eröffnet, mit allem Schnick und Schnack, da fällt ihnen quasi eine neue Leiche vor die Füße.

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Amelie Fried – Traumfrau mit Ersatzteilen

Rezension, 3. Oktober 2022

Es gibt ganz wunderbare Bücher von Amelie Fried. Die Journalistin ist ja nicht nur als Autorin bekannt, sondern auch als Moderatorin und Kommentatorin. Ich durfte bereits mehrere ihrer Romane lesen, die ganz unterschiedlich sind: Kinderbücher, humorvolle Liebesgeschichten, Kriminalromane, kritische Bücher zu aktuellen Themen oder Romane mit biografischen Elementen.

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