Getrennt von Tisch und Web
Eine eigene Seite für mein Schreib-Ich

Ich habe eine neue Seite! Und es würde mich sehr freuen, wenn du mich auch einmal von dieser Seite betrachtest … 😉
(mehr …)Maria Petterson – Anführerinnen, Agentinnen, Aktivistinnen

Als ich dieses Buch aussuchte, um es zu lesen, rechnete ich mit den allbekannten Frauenleben, die hier geschildert werden sollten. Doch tatsächlich stellt die finnische Autorin, eine preisgekrönte Journalistin, hier ganz viele mir bislang völlig unbekannte Frauen vor, aus allen Jahrhunderten, vielen verschiedenen Ländern und vor allem mit absolut unterschiedlichen Schicksalen.
(mehr …)Daniel Glattauer – Die spürst du nicht

Was für ein Roman! Dieser Roman vom wunderbaren Daniel Glattauer zieht einem die Schuhe aus. Und man wird ihn so schnell nicht vergessen.
In einzigartiger, bissiger und sehr österreichischer Weise erzählt der Autor, dessen „Gut gegen Nordwind“ wohl heute jeder kennt und liebt, von Ereignissen innerhalb dreier Familien. Die durch einen dramatischen Schicksalsschlag verbunden werden, der sie aber gleichzeitig auch brutal trennt.
(mehr …)Jochen Gutsch, Maxim Leo – Frankie

Es gibt zahlreiche Bücher, in denen der Erzähler oder die Erzählerin ein Tier ist. Es gibt Schaf-Krimis, Katzen als Ermittler oder wahlweise als Täter, es gibt Gänse, Schweine oder Hunde, die in einem Roman als Protagonist auftreten und uns ihre Erlebnisse erzählen. Und natürlich sind es vor allem die Katzen, die von Autorinnen oder Autoren in ihren Büchern personifiziert werden.
(mehr …)Janelle Cohen – Das Buch vom Falten

Diese Sache mit den Erwartungen und den Enttäuschungen, wenn diese nicht erfüllt werden. Dieses Buch jedenfalls habe ich mit bestimmten Erwartungen verknüpft, die es nun leider nicht erfüllt hat.
Nicht erst seit Marie Kondo und ihren diversen Aufräum-Ratschlägen ist es wichtig und richtig, die eigene Kleidung ordentlich aufzubewahren. Auch im Hinblick auf den immer enger werdenden Wohnraum. Und all die Kleidungsstücke, die man nicht auf einen Bügel hängt, müssen gefaltet werden.
(mehr …)Mona Nikolay – Hochmut kommt vor dem Farn

Dieser Roman hat ein großes Manko: Er ist viel zu kurz. Nicht, was die Handlung angeht, die so stark und spannend aufgebaut ist, dass man mit hängender Zunge durch die Seiten hechelt und gar nicht schnell gut zur letzten kommen kann. Nein, er ist zu kurz, weil man die beiden Hauptfiguren Manne und Caro nicht verlassen möchte.
(mehr …)Christian Schnalke – Gewitterschwestern

Zwei Schwestern zwischen denen es beständig blitzt und donnert – selten hat ein Titel besser gepasst als hier. Und wer Geschwister hat, weiß, dass man sich nicht immer wunderbar verträgt. Aber hier erzählt Christian Schnalke, dessen Roman „Louma“ für mich eines der besten Bücher der letzten Jahre war, von zwei Schwestern, Grit und Fiona, die so zerstritten sind, dass sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr haben. Ja, man glaubt, sie sprechen nicht einmal dieselbe Sprache.
(mehr …)Richard Osman- Der Donnerstagsmordclub und die verirrte Kugel

Donnerstag, der beste Tag zum Morden? Gut, lassen wir das mal dahingestellt sein. Aber zum Lesen ist der Donnerstag ein wirklich guter Tag. Wobei sich der Roman an jedem Tag gut lesen lässt, denn er ist einfach nur herrlich.
Herrlich sind die Figuren, herrlich die komische, wendungsreiche und spannende Geschichte und herrlich die Dialoge zwischen den Charakteren.
(mehr …)Natascha Keferböck -Salzburger Männerherzen

Das ist bereits der dritte Band der österreichischen Autorin um den Ermittler Raphael Aigner und sein Team in der Kleinstadt Koppelried. Diesmal bekommt er es mit dem Tod des umstrittenen Lokalpolitikers Lanner zu tun. In Verdacht gerät ausgerechnet sein Freund und Kollege.
(mehr …)Trude Teige – Als Großmutter im Regen tanzte

Trude Teige ist eine bekannte Journalistin und Moderatorin in Norwegen. Ihr Roman erklomm für viele Wochen die Bestsellerlisten, und das nicht ganz unverdient, wie ich finde. Sie erzählt von einem Teil der norwegischen Geschichte, über den erstaunlich wenig bekannt ist. Ihr Roman spielt auf zwei Zeitebenen.
(mehr …)Sophia Money-Coutts – Mein Herz ist vom Umtausch ausgeschlossen
aus dem Englischen von Ivana Marinović

Auch die sympathischste Protagonistin kann einen Roman, den man so oder ähnlich schon hundertmal gelesen hat, nicht retten. Dieser neue Roman der englischen Autorin hat mich leider einigermaßen enttäuscht, was aber sicher an den hohen Erwartungen lag, die ihr voriges Buch in mir geweckt hat. Dieses nämlich hatte mir ausnehmend gut gefallen und so begann ich die Lektüre des neuen umso erwartungsfroher.
(mehr …)Marion Hahnfeldt u.a. – 52 kleine & große Eskapaden zu Geschichten & Legenden

Dass ich diese wunderschöne Reihe aus dem DuMont Reiseverlag sehr mag, habe ich schon mehrfach erwähnt. Nun durfte ich einen weiteren Band lesen und wieder macht er mir die Nase lang, wieder möchte ich am liebsten sofort aufbrechen und einige der geschilderten Ausflüge unternehmen.
(mehr …)Christoph Marx – Deutsche Geschichte in 100 Zitaten

Wer hätte gedacht, dass man Geschichte erzählen kann mittels Zitaten. Doch es gelingt, und zwar sehr interessant und abwechslungsreich.
Der Publizist Christoph Marx versammelt 100 Zitate zu einem mehrere Jahrhunderte währenden Marsch durch die Deutsche Geschichte. Beginnend im ersten Jahrhundert nach Christus mit einem Tacitus zugeschriebenen Zitat, das seinem Erstaunen über das Erscheinungsbild der Germanen Ausdruck verleiht.
(mehr …)Sophie Cousens – Alles beginnt mit dir und mir
aus dem Englischen von Babette Schröder

Wie gut gefiel mir der vorige Roman dieser Autorin. In dem Buch „Unsere Zeit ist immer“ erzählte sie von zwei Menschen, die zufällig am selben Tag am selben Ort geboren wurden und sich dreißig Jahre später zum ersten Mal begegnen. Eine wirklich berührende und herzerwärmende Liebesgeschichte.
(mehr …)Nina Polak – Zuhause ist ein großes Wort
aus dem Niederländischen von Stefanie Ochel

Der Zugang zu diesem Buch fiel mir zugegebenermaßen schwer. Dabei ist die Protagonistin durchaus sympathisch, der Schreibstil ungewöhnlich und fesselnd, die Handlung interessant.
(mehr …)Axel Melzener – Genre

Viel mehr als nur ein Nachschlagewerk ist dieses Buch des Drehbuchautors und Dozenten an der Drehbuchschule in Stuttgart und der Filmakademie München. Ein umfassendes, informatives und lehrreiches Buch über die verschiedenen Genres in Buch, Film und Fernsehen.
(mehr …)Robert Habeck & Andrea Paluch – Hauke Haiens Tod

Von ihrem gemeinsamen Roman „Sommergig“, den ich im letzten Jahr lesen und besprechen durfte, war ich restlos begeistert. Ein leichter Jugendroman, mit großem Einfühlungsvermögen und perfekt passender Sprache.
(mehr …)Jojo Moyes – Mein Leben in deinem
aus dem Englischen von Karolina Fell

Ein Buch ganz nach meinem Herzen, voller mutiger und starker Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen, sondern sich, auch wenn sie erst verzagt sind, am Ende durchsetzen. Und auch wieder ein wunderbarer Roman von Jojo Moyes, deren letzte mich nicht immer überzeugen konnten, waren sie doch recht schmonzettig.
(mehr …)Julietta Henderson – Die besten Fehler meines Lebens
aus dem Englischen von Juliane Zaubitzer

Zugegeben, anfangs tat ich mich schwer mit dem Protagonisten des neuen Romans dieser Autorin, deren vor zwei Jahren erschienenes Debüt ein absolutes Highlight war. Zu Beginn habe ich sehr gefremdelt mit Danny, empfand ich ihn als anstrengend, gelinde gesagt und fand so gar keinen Zugang zu ihm.
(mehr …)Doreen Cunningham – Der Gesang in den Meeren
aus dem Englischen von Karin Witthuhn

Eine alleinerziehende Mutter folgt mit ihrem kleinen Kind den Walen. In diesem einen Satz lässt sich, sehr prosaisch, die Handlung des Buches zusammenfassen. Der aber gar nicht so prosaisch ist, sondern durchaus seine poetischen Abschnitte hat. Leider aber auch etliche sehr langatmige, um nicht zu sagen langweilige.
(mehr …)Christoph Heubner – Als wir die Maikäfer waren

„Und so bin ich müde geworden und mutlos: Was nützt es, immer wieder dasselbe anzuprangern und um die Aufmerksamkeit und die Solidarität der anderen zu bitten, wenn um die Ecke herum irgendwo auf der Welt schon der nächste Idiot wartet, seinen Hass gegen uns und andere Minderheiten auszuleben, ein Blutbad anzurichten und im Internet bejubelt zu werden.“ (S. 53.)
(mehr …)Axel S. Meyer – Der Sonne so nah

Die ungemein fesselnden, dabei nie langweiligen Lebensgeschichten zweier Pioniere der Luftfahrt. Otto Lilienthal und Ferdinand von Zeppelin – ihnen beiden folgen wir durch ihr Kindheit und Jugend, beobachten sie bei den mal gelungenen, mal missglückten Versuchen, sich in die Lüfte zu erheben.
(mehr …)Lisa Unger – Das makellose Mädchen
aus dem Amerikanischen von Anke Angela Grube

Über eine Dating-App gerät Protagonistin Wren an Adam, einen Mann, der genau ihren Wunschvorstellungen entspricht und in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Doch plötzlich ist er verschwunden und ein Detektiv steht vor ihrer Tür, auf der Suche nach dem Mann, den sie in ihr Leben gelassen hat.
(mehr …)Herlinde Koelbl – Metamorphosen

„In der langen Reihe meiner Projekte ist es das erste Mal, dass keine Menschen zu sehen sind. Doch ein Thema, das sich durch meine Arbeiten zieht, ist geblieben: Veränderung, Vergänglichkeit.“ Mit diesen Sätzen beginnt das sehr kurze Vorwort, das die Fotokünstlerin ihren Fotos vorangestellt hat.
(mehr …)Kyra Groh – Du bist mein Lieblingsgefühl

Eine RomCom mit durchaus nicht unsympathischen Hauptfiguren, ein Pärchen, das sich finden möchte, aber sich nicht finden zu dürfen glaubt. Dazwischen ein paar ernste Untertöne im Zusammenhang mit der Familiengeschichte des männlichen Protagonisten. Von daher gute Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Roman. Doch leider hat er auch seine Schwächen.
(mehr …)Susanne Kristek – Die nächste Depperte

Der Untertitel dieses Romans lautet: Von einer, die auszog, um Autorin zu werden. Und eigentlich trifft beides nicht zu, denn weder ist es im Grunde ein Roman, noch geht es darum, Autorin zu werden. Dennoch hat dieses Buch seine guten Seiten, aber eben auch solche, die mir nicht so ganz zusagten.
(mehr …)Abla Alaoui – Bissle Spätzle Habibi

Um es gleich mal vorwegzusagen: würde man diesen knapp 500-Seiten-Roman um 250 Seiten kürzen, er würde nichts einbüßen, dafür aber umso mehr gewinnen. Auch, weil die von Cover und Titel geweckten Erwartungen, einen heiteren, ja komischen Roman um einen Culture Clash zu bekommen, nicht wirklich erfüllt werden.
(mehr …)Stephan Michels – Harper: Collateral Damage

Dies ist der zweite Roman, den der Autor bereits über seinen Protagonisten Simon Harper veröffentlicht. Diesmal begibt sich der frühere Elitesoldat aus eigenem Antrieb auf die Suche nach der Lösung in einem vertrackten Fall.
(mehr …)Lana Bastašić – Mann im Mond
aus dem Bosnischen von Rebekka Zeinzinger

„Ich brauchte ganz schön lange, um Papa zu erwürgen.“ (S. 9).
Es sind verstörende Texte, die die kroatische Autorin in diesem Band mit Erzählungen versammelt. Es sind Geschichten um und über Kinder, Kinder, die unter ihren Eltern leiden, die an ihren Eltern leiden. Kinder, die sich gegen dieses Leiden wehren, mit teils erschreckenden, teils folgerichtigen Methoden.
(mehr …)Karin Smirnoff – Wunderkind
aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein

Ein Roman, der wehtut, der anstrengt. Ein Roman, den man liest, obwohl man ihn nicht lesen will, den man abbricht, obwohl man weiterlesen möchte.
In Ich-Form erzählt Agnes ihre Geschichte. Ihre Geschichte als Tochter von Anitamama. Anita, die alles ist, nur ganz sicher nicht das, was das Wort „Mama“ bedeutet. Von Geburt an hasst, ja verabscheut Anita ihre Tochter, gibt ihr die Schuld an ihrem eigenen Versagen, dem Ende ihrer vermeintlichen Karriere, dem Verlust ihrer Schönheit, dem Verlassensein.
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