Ich habe mir nie vorgenommen, zu schreiben. Ich habe damit angefangen, als ich mir nicht anders zu helfen wusste.
Herta Müller

Frisch aus der Druckerpresse

24 Adventsgeschichten

Blog, 26. Oktober 2023

Kling, Glöckchen, kling – ich habe etwas zu verkünden:

Es gibt ein neues Buch, einen Adventskalender in Buchform. Von den SiebenSchreibern.

Wir, also alle in meiner Autorengruppe, haben 24 kurze Geschichten verfasst – jede mit genau 1000 Zeichen! Geschichten rund um die Vorweihnachtszeit, witzig, besinnlich, spannend, überraschend und keine einzige langweilig.

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Bridget Collins & andere – Schaurige Nächte

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 25. Oktober 2023

Besser nicht nachts und allein lesen – typisch englische Gruselgeschichten

Die einzige mir vorher bekannte Autorin der hier zusammengestellten gruseligen Geschichten ist Jess Kidd. Weil ich ihre Romane, die immer auch einen gewissen Gruselfaktor haben, sehr mag, war ich auf diese Sammlung gespannt. Und ich wurde, vor allem von ihr, auch nicht enttäuscht.

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Kraftorte

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 23. Oktober 2023

Feuer und Erde, Luft und Wasser – wo wir Kraft finden können

Tempel und Kathedralen ragen in den Himmel, ein Feuer verzehrt einen Krater. Mit dem Boden verwurzelte Bäume, rauschender Wasserfall oder stiller See – all diese Kraftorte rund um unseren Globus stellt dieser wunderschöne und beeindruckende Bildband vor.

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Rachel Joyce – Die erstaunliche Entdeckungsreise der Maureen Fry

⭐⭐⭐⭐

Rezension, 20. Oktober 2023

Harolds Frau begibt sich widerstrebend auf eine Reise – emotionaler Nachklapp zum Erfolgsroman

Es ist immer problematisch mit Sequels zu Erfolgsromanen, nicht immer gelingen sie, nicht immer können sie überzeugen. Vor allem, wenn der Vorgängerband ein solch großer Erfolg war wie der Roman „Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry“.

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Marcel Huwyler – Frau Morgenstern und der Abgrund

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 18. Oktober 2023

Die Auftragskillerin ermittelt wieder – spannend, skurril, unübertroffen

Noch immer sind Violetta Morgenstern und ihr Freund und Kollege Miguel Schlunegger gleichzeitig Jäger und Gejagte. Sie sind Auftragskiller, Detektive und werden gleichzeitig von ihrem früheren Arbeitgeber gesucht.

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Elke Pistor – Ein Weihnachtsmann für alle Fälle

⭐⭐⭐⭐⭐

Rezension, 16. Oktober 2023

Herrlicher Spaß um eine Leiche, die sich weigert, tot zu sein

Sie ist einfach eine Garantin für gute Unterhaltung, diese Autorin. Auch ihren neuen Roman, pünktlich wieder eine Geschichte rund um Weihnachten, suchtet man nur so weg. Da ist kein Wort zu viel, kein Dialog dröge, keine Szene langweilig.

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Daniel Schulz – Ich höre keine Sirenen mehr

⭐⭐⭐⭐

14. Oktober 2023

Sehr persönliche Eindrücke aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine

Daniel Schulz ist ein mehrfach preisgekrönter Journalist der Zeitung taz. Er bereiste wiederholt die Ukraine, schon 2016 und 2018, als er unter anderem für die ukrainische Zeitung Kyiv Post arbeitete und schon damals vom Krieg im Donbass berichtete, als dieser hier noch kaum Aufmerksamkeit fand.

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Sarah Kempfle – Übung macht den Mörder

⭐⭐

13. Oktober 2023

Sinnloser Krimi mit selten dummer Heldin – ein missglückter Roman

Klassischer Fall von völlig daneben liegendem Klappentext. Dieser verspricht „einen Mordsspaß“, den ich bei der Lektüre jedoch leider überhaupt nicht erlebt habe.

Dazu ist die gesamte Handlung zu unsinnig, die Protagonistin zu dumm, die Spannung zu gering, die Figuren zu platt. Und der Täter zu deutlich erkennbar.

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Andreas Izquierdo – Kein guter Mann

⭐⭐⭐⭐⭐

11. Oktober 2023

Ein Mann namens Walter spielt den Weihnachtsgott – liebenswert, lesenswert

Ein wenig erinnert dieser neue Roman von Andreas Izquierdo, der wie immer ein Garant für gute und fesselnde Geschichten ist, an das berühmte Buch „Ein Mann namens Ove“ von Frederik Beckmann. Und doch ist er anders, ist Walter nicht Ove. Walter, der sich einem kleinen Jungen gegenüber als Gott ausgibt.

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Alexandra Benedict – Mord im Christmas Express

⭐⭐⭐⭐⭐

9. Oktober 2023

Fast so gut wie Agatha Christie – Winterlicher Krimi auf Schienen

Ein Zug fährt nach Norden, von London gen Schottland. An Bord achtzehn Passagiere und ein Mörder oder eine Mörderin.

Was für ein spannendes Setting. Dieser Zug verlässt London am Tag vor Heiligabend und natürlich möchten alle Passagiere ihre Ziele rechtzeitig erreichen. Doch ein Schneesturm verhindert das, mitten in der Einöde, zwischen Schneebergen und bei Eiseskälte entgleist der Zug, die Passagiere sitzen fest. Da geschieht ein Mord.

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