Das Haus der glücklichen Träume von Ruth Hogan

Klappentext:

Venetia Hamilton Hargreaves ist frisch verwitwet, hat ein großes Haus, genügend Geld und das Gefühl, die letzten fünfzig Jahre nicht richtig gelebt zu haben. Das ändert sich, als vier neue Mitbewohner bei ihr einziehen: ihr abenteuerlustiger Enkel Kite, ihre verrückte Schwägerin Swan, die schüchterne Haushaltshilfe Liberty Bell und Colin Firth, ein Schäferhund mit sorgenvollem Blick. Als Venetia auch noch einen Ballsaal kauft und damit unversehens die Vergangenheit in ihr Leben eindringt, nimmt das Schicksal seinen Lauf: alte Geheimnisse werden gelüftet, verpasste Gelegenheiten neu ergriffen, und große Träume könnten endlich wahr werden …

Erscheinungsdatum:19.08.2026

ISBN:9783442497201

Umfang:432 Seiten

Verlag:Goldmann

Mhari McFarlane – Cover Story

⭐⭐⭐⭐⭐

Muntere Liebesgeschichte aus dem Journalisten-Milieu, wendungsreich und voller liebenswerter Figuren

Ein Liebesroman, der sich altbekannter Tropes bedient, kann langweilig sind und ist es meistens auch. Vor allem aber ist er vorhersehbar.

Mhari McFarlane, deren großer Fan ich bin, gelingt es jedoch jedes Mal, trotz dieser Vorhersehbarkeit und trotz so oft verwendeter Tropes, in ihren Büchern Spannung zu erzeugen, ihren Figuren Leben einzuhauchen und eine temperamentvolle Geschichte zu erzählen.

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VON DER BACKLIST: Una Manion – Licht zwischen den Bäumen

⭐⭐⭐⭐⭐

Eines der beeindruckendsten Bücher der letzten Jahre – psychologisch genial konstruiert, packend und präzise geschrieben

Ganz entgegen meiner üblichen Art habe ich dieses Buch sehr langsam gelesen, über mehrere Tage und habe dabei jeden einzelnen Satz inhaliert. Der Roman, das Debüt der für ihre Kurzgeschichten mehrfach ausgezeichneten Autorin, ist etwas ganz besonderes. So sehr, dass er mich bis in den Schlaf verfolgte mit seiner minutiös aufgebauten Spannung und mich die Figuren durch den Tag begleiteten, als wären sie leibhaftig.

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Troja, später Nachmittag von Gregor Sander

Klappentext:

Ein packender, psychologisch nuanciert erzählter Roman über den Aufstieg Heinrich Schliemanns zum Star-Archäologen

Von Ankershagen in die Welt: Als der junge Heinrich in seinem mecklenburgischen Heimatdorf zum ersten Mal von der »Ilias« hört, ahnt er noch nicht, dass dieses Buch sein Leben entscheidend prägen wird. Doch aus dem Pfarrerssohn, der sich vor den Schlägen des Vaters in Träumereien flüchtet, wird einmal der Weltstar Heinrich Schliemann werden, der Entdecker des mutmaßlichen Troja und Begründer der modernen Archäologie. Als Kaufmann häufig auf Reisen, verschlägt es ihn von Amsterdam über Sankt Petersburg, Sacramento und Panama bis nach Griechenland, wo sich Schliemann auf die fieberhafte Suche nach dem Palast des Odysseus begibt. Halt findet er stets im Austausch mit seiner Kindheitsfreundin und großen Liebe Minna Meincke – Minna, die einen anderen Mann geheiratet hat und zu der trotz vieler Kilometer Entfernung die Nähe nie abreißt.

Erscheinungsdatum:19.08.2026

ISBN:9783328605089

Umfang:320 Seiten

Verlag:Penguin

Rebecca Fallon – Was wir von ihr wissen

ABGEBROCHEN

Kein Buch für mich – langweilig, wirr, uninteressant

Ein seltener Fall bei mir, dass ich ein Buch abbreche, nicht zu Ende lese. Nicht nur, weil ich denke, dafür, dass mir ein Verlag unentgeltlich ein Buch zur Verfügung stellt, sollte ich mir auch die Mühe machen, es ganz zu lesen. Sondern, weil ich meine, dass ein Autor, eine Autorin diese Wertschätzung verdient, nämlich, dass wir ein Buch erst dann bewerten, wenn wir es auch bis zum Ende gelesen haben.

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Napoleon von Bart Van Loo

Klappentext:

Wie kam es dazu, dass sich ein unbekannter Korse zum Kaiser der Franzosen krönte, ein aufgeklärtes Recht einführte, mit seinen Feldzügen Europa umkrempelte, dabei Millionen Tote hinterließ und schließlich in den Sümpfen bei Waterloo scheiterte? Meistererzähler Bart Van Loo findet die Antwort in den Turbulenzen der Französischen Revolution, die im gleichen Atemzug die Guillotine und die Menschenrechte erfand. Sein brillant erzähltes Epos über die Revolution und Napoleon lässt beide in neuem Licht erscheinen.

Napoleon Bonaparte hat mit seinen Reformen und Feldzügen Europa und die Welt verändert. Sein langer Schatten liegt bis heute über unserer Zeit. Bart Van Loo nähert sich dieser Ausnahmegestalt mit frischem Blick. Quellennah und unter Berücksichtigung der neuesten Forschung schildert er das Leben des Korsen, Generals, Ersten Konsuls, Kaisers, genialen Feldherrn und Gefangenen auf St. Helena neu. Dabei verwebt er die Geschichte der Französischen Revolution mit der Lebensgeschichte Napoleons zu einer grandiosen Erzählung, die zeigt, wie die Revolution Napoleon «machte»: als ihren langen Schatten.

Erscheinungsdatum:20.08.2026

ISBN:9783406849626

Umfang:677 Seiten

Verlag:C.H.Beck

Alex Capus – Querfeldein

⭐⭐⭐⭐

Familiengeschichte, Gerichtsreport, historischer Roman – auf Capus-Art erzählte Geschichte

Er hat einfach einen ganz eigenen Erzählstil, der erfolgreiche, mehrfach ausgezeichnete Schweizer Autor Alex Capus. Immer ein wenig aus der Distanz, ein wenig abgehoben, leicht süffisant, beurteilend ohne zu verurteilen und vor allem immer wählt er interessante Themen und/oder interessante Figuren.

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Cora Wucherer – All die Farben, all das Licht

⭐⭐⭐⭐

Zwei ungleiche Schwestern und eine unheilbare Krankheit – beeindruckendes Debüt

Für einen Debütroman ist dieses Buch in der Tat beeindruckend. Denn ich als Leserin weiß nicht, ob einiges von dem Erzählten aus dem Leben der Autorin gegriffen ist, was es ihr ermöglicht, so nachvollziehbar zu beschreiben.

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Elsemarie Maletzke – Das Leben der Schwestern Brontë

⭐⭐⭐⭐⭐

Einsam, trist – ein sehr bescheidenes Leben und doch so voll Fantasie

In diesem schon Ende der 90er Jahre erstmals erschienenen Buch beleuchtet Elsemarie Maletzke – deren Biografie über Jane Austen ich begeistert verschlungen habe – das Leben der drei Damen Charlotte, Emily und Anne Brontë.

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Freya Sampson – Mord ohne Vorwort

⭐⭐⭐⭐

Mord und Diebstahl rund um einen Buchclub – leicht schnulziger Versuch eines Krimis

Wenn man von einer Autorin und ihren Werken begeistert ist, dann steigt von Buch zu Buch die Erwartung. Wenn diese dann mit einem weiteren Roman nicht so ganz erfüllt wird, liegt das nicht immer an der Autorin, sondern vielleicht an den Erwartungen.

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VON DER BACKLIST: Sally Smith – Der Tote in der Crown Row

⭐⭐⭐⭐⭐

Ungemein vielschichtiger Krimi um einen Richtermord in London im Jahr 1901

Wenn eine Kronanwältin einen Kriminalroman schreibt, der unter Kronanwälten und Lordrichtern spielt, dann kann man davon ausgehen, dass Setting, Figuren und Stimmung des Romans authentisch sein können. Das genau ist hier der Fall, auch wenn die Autorin ihren absolut gelungenen Debütroman im London des Jahres 1901 ansiedelt.

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Antoine Laurain – Fehlerhaft und wunderbar

⭐⭐⭐⭐

Eine fast poetische Geschichte rund um Rechtschreibung, Rechthaben und recht handeln

Was ein Diktat alles auslösen kann und welche Folgen das zeitigt, davon handelt der neue kurze Roman des bekannten französischen Autors.

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Goodbye, Honeysuckle von Tayari Jones

Klappentext:

Tür an Tür im ländlichen Louisiana aufgewachsen, verbindet Niecy und Annie mehr als nur Freundschaft: Beide haben sie ihre Mütter nie kennengelernt, und beide sind sie fest entschlossen, diese klaffende Lücke in ihrem Leben zu füllen. Niecy geht nach Atlanta, um am berühmten Spelman College zu studieren. Dort schließt sie sich einem Kreis von selbstbewussten Schwarzen Frauen an und erlebt ihre erste Liebe, muss sich aber auch in einer gnadenlosen Welt des Reichtums behaupten. Annie verschlägt es nach Memphis und mitten hinein in Armut, Sex und Jazz. Abend für Abend mixt sie Cocktails in einem Nachtclub und hofft, dass ihre verschollene Mutter am Tresen auftaucht. Während all der Zeit schreiben Annie und Niecy einander wunderschöne Briefe – bis eine Tragödie ihre Leben wieder zusammenführt und das Band zwischen ihnen auf die Probe stellt.

Erscheinungsdatum:12.08.2026

ISBN:9783716000458

Umfang:448 Seiten

Verlag:Arche Literatur Verlag AG

Five: Das Ticken der Zeit von Ilona Bannister

Klappentext:

Noch fünf Minuten, bis jemand stirbt: Ist es Emma, die unter der Last des Mutterseins fast zerbricht? Ihr Sohn Gideon, dessen kindliche Unbezähmbarkeit zur gefährlichen Falle wird? Der Geschäftsmann Liam, der in einen Streit mit Emma gerät? Die störrische Wissenschaftlerin Mrs Worth, die endlich ihre Enkel wiedersehen will? Oder der hilfsbereite junge Sonny, der kurz davor ist, sein Leben zu verspielen?

Sie alle warten an einem Londoner Bahnsteig auf den Zug. Einer von ihnen wird dessen Ankunft nicht überleben. Sie alle haben Schicksale. Manche von ihnen haben Geheimnisse. Wir werden alles über sie erfahren, während wir mit ihnen auf den Zug warten. Während der Streit eskaliert. Während Panik ausbricht. Während die Uhr gnadenlos heruntertickt …

Erscheinungsdatum:03.08.2026

ISBN:9783426566800

Umfang:320 Seiten

Verlag:Droemer

Tim Frühling – Ploatzlich Tot

⭐⭐⭐

Netter, leichtgewichtiger Krimi aus der Rhön – sympathisches Personal, wenig Spannung

Nein, der Titel ist kein Schreibfehler. Er bezieht sich auf das für die Rhöner Region typische Leib- und Magengericht Zwiwwelsploatz (= Zwiebelkuchen), der im Roman reichlich verdrückt wird.

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Kristen Perrin – Das Mörderarchiv: Tante Frances hat kein Herz für Mörder

⭐⭐⭐⭐

Ein alter und ein neuer Mord, Tante Frances‘ Nichte klärt auf

Ein neuer Band in einer netten Krimireihe, die auf dem Archiv einer Frau aufbaut, die bereits im ersten Band verstarb. Ihre Nichte und Erbin findet in besagtem Archiv immer wieder Hinweise auf vergangene Verbrechen – die, welch Wunder, mit aktuellen Morden in Zusammenhang stehen.

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Camille Pagán – Harold und der Buchhändler

⭐⭐⭐⭐

Aus Hundesicht erzählt: rührend, aber auch ein bisschen sentimental

An sich ein netter Kunstgriff, einen Roman in Ich-Form aus der Perspektive eines Hundes zu erzählen. In diesem Buch gelingt das auch weitestgehend, die Geschichte ist berührend, zu Herzen gehend, aber manchmal auch ein wenig zu tränenreich, zu sentimental.

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Emily Winston – Der Mordclub von Shaftesbury: Tod verpflichtet

⭐⭐⭐⭐⭐

Temperamentvoll, herrlich komisch und erstaunlich britisch

Erstaunlich deswegen, weil die Autorin gar keine Engländerin ist, sondern eine deutsche Krimi-Schriftstellerin, die hier unter einem englischen Pseudonym die Reihe um die Eheanbahnerin Penelope St. James veröffentlicht.

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Sharon Gosling – Der vergessene Wald

⭐⭐⭐⭐

Recht vorhersehbare Liebesgeschichte in schöner Kulisse

Sharon Goslings Romane sind meist ein Lesevergnügen, auch wenn sie nicht immer ganz am Kitsch vorbeikommt. Dafür sind es immer stimmungsvolle Settings, interessante Figuren und eine unterhaltsame Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Frauen, die einen Neuanfang wagen oder aus Gründen dazu veranlasst werden.

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Colleen Cambridge – Das Theatermord Geheimnis

⭐⭐⭐⭐⭐

Sympathische Hobbydetektivin inmitten zahlreicher Verdächtiger – gelungene Fortsetzung der Reihe

Der inzwischen vierte Band um Agatha Christies Haushälterin Phyllida Bright, die stets nonchalant fiese Mordfälle aufklärt, unterhält bestens, vor allem dank der charmanten und geheimnisvollen Hauptfigur.

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Mark Mupotsa-Russell – Das kleine Handbuch einer Vorstadt-Killerin

⭐⭐⭐⭐⭐

Actionreiche und ziemlich blutige Geschichte um eine Mutter auf Rachefeldzug

Den im Klappentext verkündeten Humor, selbst den schwarzen, sucht man in diesem Roman vergeblich. Doch die rasante Story um eine ehemalige Auftragskillerin, die zur Rachegöttin wird, liest sich spannend, fesselt und unterhält, wenn auch auf eine manchmal etwas drastische Art.

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Beate Maly – Raub in der Wiener Werkstätte

⭐⭐⭐⭐

Historischer Krimi aus Wien – nett, mit sympathischem Personal, aber ein wenig spannungsarm

Ein neuer Krimi um den erfolgreichen Kommissar Max von Krause und die liebenswerte Lili Feigl, die in der Wiener Werkstätte als Putzfrau arbeitet. Diesmal werden sie in einen Mordfall verwickelt, der zunächst im Zusammenhang mit spektakulären Juwelendiebstählen zu stehen scheint.

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Kyra Bobinet –  Unstoppable Brain

⭐⭐⭐

Kein Ratgeber im herkömmlichen Sinn

Warum schaffen es manche Menschen nach einem Misserfolg wieder aufzustehen, die Kräfte zu sammeln und mit neuer Motivation ihren Weg weiter zu gehen? Diese Menschen verstehen Scheitern als eine Chance für ein besseres Leben. Andere hingegen werden durch Misserfolge demotiviert, sie fallen hin und stehen nicht wieder auf. Ständiges Scheitern, aus welchen Gründen auch immer, wirkt sich negativ auf die physische und psychische Gesundheit aus  und endet nicht selten in einer schweren Depression oder Schlimmeren.

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Tracey Rose Peyton – Um uns nur Dunkelheit

⭐⭐⭐⭐⭐

Packender Roman um ein schreckliches Kapitel der amerikanischen Geschichte – ungewöhnlich erzählt

Was für ein nachhallender Roman, was für eindringliche Figuren und welch ein interessanter Erzählstil. Dieses Buch bleibt in Erinnerung, es erschüttert, macht wütend und sehr, sehr traurig.

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VON DER BACKLIST: K.J. Reilly – Das Verhalten ziemlich normaler Menschen

⭐⭐⭐⭐⭐

Sehr berührender Jugendroman um die Aufarbeitung von Trauer

Wie damit umgehen, wenn die eigene Mutter bei einem Verkehrsunfall getötet wird? Wie die Trauer, die Wut verarbeiten? Und die Rachegefühle.

Der 17jährige Asher steht vor diesen Fragen, die ihn völlig überfordern. Seine Mutter wurde getötet, als  sie für ihn neue Fußballschuhe kaufen wollte. Ein Sattelschlepper hat ihr Auto zertrümmert, sie starb. Zurück blieben Asher, sein Vater und die vierjährige kleine Schwester.

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Johanna Sebauer – Das Gurkerl

⭐⭐⭐⭐⭐

Bissige Satire, treffsicher und ziemlich realitätsnah

Was ein Tropfen Gurkenwasser so anrichten kann – Johanna Sebauer hat es in Worte und Nikolaus Heidelbach hat es in Bilder gefasst.

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Philippa Perry – Die Therapeutin und ihre Mörder: Dr. Pat Phillips und der tote Klient

⭐⭐⭐

Spröde Protagonistin, ein verworrener Fall und wenig Spannung

Am Untertitel dieses Buchs kann man schon erkennen, dass dies als Reihe ausgelegt ist, man also mit weiteren von der Therapeutin Pat Phillips gelösten Mordfällen zu rechnen hat. Doch war dieser erste Fall nicht wirklich fesselnd genug, um mir Lust auf Fortsetzungen zu machen.

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Camilla Barnes – Keine Kleinigkeit

⭐⭐⭐⭐⭐

Eigentlich eine ganz normale Familie – doch diese Ehe hat es in sich

Ein Roman, in dem nicht viel geschieht, der aber doch fesselt wie ein guter Krimi – das zu schreiben ist schon eine Kunst. Gelungen ist dies der in Paris lebenden Engländerin Camilla Barnes direkt mit ihrem Debüt.

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Marcel Huwyler – Der Herr Wälti und das fette Alphorn

⭐⭐⭐⭐⭐

Ziemlich abgedreht, ungemein witzig und dazu noch ein bisschen spannend

Der Name Huwyler ist und bleibt einfach ein Garant für gute Unterhaltung, für ganz spezielle Figuren, für verwickelte Geschichten und für viel Spaß an urigen Worten. So auch hier im zweiten Band der Reihe um den taxifahrenden, selbsternannten Detektiv Wälti (dessen Vorname ein tiefes Geheimnis bleibt).

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Thomas Montasser – Die Wanderbücherei

⭐⭐⭐

Die immer gleiche Geschichte – immer wieder berührend

Wenn Zwei sich nicht lieben dürfen, ist das immer eine tragische Geschichte. Und wenn die Politik, die Geschicke Schuld sind am Drama der Liebenden, dann ergibt das stets reichlich Stoff für zu Herzen gehende Romane.

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