Autor: rena-admin
Franka Bloom – Andere nennen es Urlaub
⭐⭐

Seicht, vorhersehbar, überraschungsfrei – wenig unterhaltsame Urlaubsgeschichte
Das war leider nichts für mich, auch wenn es vielversprechend und nett klang im Klappentext. Diese Geschichte war locker und leicht erzählt, aber zu altbekannt, zu oberflächlich und eben auch ohne große Überraschungen.
(mehr …)Und sie schenkten ihnen ein Zuhause von Laura Baldini
⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:
London, 1987: Als Rose den Nachlass ihrer Mutter sichtet, entdeckt sie, dass diese ein Adoptivkind war. Bei der Recherche nach ihrer Herkunft stößt Rose auf einen Hinweis, der sie zu einem von Anna Freuds Kriegswaisenhäusern führt. Dort betreut 1945 die aus Wien geflüchtete Jüdin Helen sechs Kinder aus Theresienstadt, nicht ahnend, dass sie mit einem kleinen Mädchen schicksalhaft verbunden ist. Erst Jahrzehnte später wird Rose die dramatische Wahrheit herausfinden und erkennen, dass in ihr die Geschichte einer bedingungslosen Freundschaft weiterlebt.
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Erscheinungsdatum:02.04.2026
Umfang:336 Seiten
Verlag:Piper
Tee, Tod und die versiegelte Tür von Ross Montgomery

Klappentext:
Cornwall, 1910: Ein Komet über England wird die Menschheit auslöschen, da ist der Viscount von World’s End sicher. Er lädt seine engsten Vertrauten in sein abgelegenes Landhaus und lässt zum Schutz jede Tür, jedes Fenster versiegeln. Doch am nächsten Morgen ist ausgerechnet der Viscount tot, erschossen in einem von innen verriegelten Raum. Der Verdacht fällt sofort auf Stephen Pike, den neuen Diener. Ihm bleibt nur eine Möglichkeit: den wahren Mörder finden, bevor er verhaftet wird. Dabei erhält er unerwartet Hilfe von der Tante des Viscounts, der mürrischen, aber brillanten – und so gar nicht ladyliken – Miss Decima. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn der Mörder ist noch im Haus …
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Erscheinungsdatum:02.04.2026
Umfang:400 Seiten
Verlag:Piper
Ein Huhn kommt selten allein von Dana Lukas

Klappentext:
Diese Hühner scheuchen die Hausgemeinschaft auf – und bringen sie dabei enger zusammen
Bisher sind sich die Nachbarinnen und Nachbarn im Steinbrucher Weg 13 aus dem Weg gegangen und haben kaum ein Wort miteinander gewechselt. Typisch Großstadt eben. Doch als Ceyda und Janina auf einem Dorffest zwei Hennen gewinnen, zieht mit der vorlauten Bertha und der zurückhaltenden Simone ganz viel Leben in ein großes Gehege im Garten ein. Plötzlich haben die Bewohner:innen des Mehrfamilienhauses nicht nur ein Gesprächsthema – schnell werden die gefiederten Haustiere zu einem echten Gemeinschaftsprojekt! Doch nicht alle in der Nachbarschaft sind mit den tierischen Neuzugängen einverstanden …
Ein warmherziger Roman über Freundschaft, Zusammenhalt und die Frage, wie ein paar freche Hühner ein ganzes Haus verändern können.
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Erscheinungsdatum:02.04.2026
Umfang:352 Seiten
Verlag:Piper
Matthias Brandt – Nein Sagen
⭐⭐⭐⭐⭐
Matthias Brandt – Nein Sagen

Beeindruckende Gedankengänge über Widerstand und jene, die Widerstand leisten
Dieses Buch entstand nach einer Rede, die der bekannte Schauspieler Matthias Brandt anlässlich des Gedenktages zum 20. Juli 1944 hielt. Er wurde um diese Rede gebeten, nicht zuletzt wegen seines Vaters und seiner Mutter, die beide ebenfalls in jener Zeit im Widerstand waren.
(mehr …)VON DER BACKLIST: Christian Schnalke -Louma
⭐⭐⭐⭐⭐

Eines der besten Bücher überhaupt – sensibel, humorvoll, einfühlsam und einfach ganz wunderbar (und neu als Film in der ARD Mediathek zu sehen)
Wie muss ein Roman sein, den man nicht aus der Hand legt, in dem man ganz drin ist und von dem man wünscht, dass er nicht zu Ende geht? Der nachwirkt, dessen Figuren einen noch lange begleiten, wie gute Freunde? So wie „Louma“ von Christian Schnalke!
(mehr …)Ziemlich beste Verbrecher von Sunil Mann
⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:
Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. Doch wie das Leben so spielt, wohnen sie gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin und halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Als ihnen eines ihrer Opfer auf die Spur kommt und mit der Polizei droht, sehen sich die beiden Senioren gezwungen, der Frau einen Deal anzubieten: keine Anzeige, dafür suchen sie nach ihrer verschwundenen Freundin. Schon bald kriegen die zwei es mit Erpressung und einer Leiche im Wald zu tun – dabei liegt unter dem Birnbaum in ihrem Garten ihr größtes Problem begraben.
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Erscheinungsdatum:24.03.2026
Umfang:352 Seiten
Verlag:GRAFIT
Anna Täuber – Schräge Vögel: SOKO Zwergsäger
⭐⭐⭐⭐⭐

Geniale Truppe auf Mörderjagd, wenn sie nicht gerade Vögel beobachten
Hier sind es in der Tat die Hauptfiguren, die die Geschichte tragen, die den Charme des Romans ausmachen und die für Tempo, Spannung und vor allem Humor sorgen. So macht Lesen Spaß.
Wieder sind sie in einen dubiosen Mordfall verwickelt, die vier Hobby-Ornithologen Harald, 74 und ehemaliger Forensiker, Thilo, 22, Student und sehr verliebt in Emily, Sabine, 56, Mutter und Tochter und somit ständig beschäftigt und in Sorge, sowie Katja, 47, stets das passende Lateinzitat auf dem Lippen tragende Altphilologin, der jedoch oft die Worte fehlen, wenn es um ihre Gefühle geht.
(mehr …)Clare Chambers – Heimliche Zeilen
⭐⭐⭐

Reicht nicht an ihre anderen Bücher heran – recht dröge Story um einen Erfolglosen
Von Clare Chambers beiden Büchern „Kleine Freuden“ und „Scheue Wesen“ war ich absolut begeistert. Beide zeichnen sich vor allem durch die Sanftheit aus, mit der die Autorin ihre Figuren darstellt, durch das Ausmaß an Empathie, an Verständnis, an Mitgefühl. In beiden Büchern sind Menschen die Protagonisten, die anders sind als die anderen, die scheu sind, zurückhaltend. Ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet und wecken Liebe (auch wenn das arg pathetisch klingt) in der Leserin.
(mehr …)Shared Desk von Laura Dickerman
⭐⭐

Klappentext:
Die neue mobile Arbeitsweise ihres Unternehmens zwingt die New Yorker Lektorin Rebecca Blume dazu, sich ihren Schreibtisch von nun an mit einem Kollegen einer anderen Abteilung zu teilen. Als die beiden um das unveröffentlichte Manuskript eines kürzlich verstorbenen Schriftstellers konkurrieren, wird das Dauer-Geplänkel um einen vernachlässigten Kaktus auf ihrem shared desk zum geringsten ihrer Probleme. Dann erfährt Rebecca, dass ihre Mutter und die Witwe des berühmten Autors in den 1980er Jahren Kolleginnen bei seiner Literaturzeitschrift waren. Bis ein schicksalhafter Tag ihr Leben für immer veränderte …
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Erscheinungsdatum:25.03.2026
Umfang:448 Seiten
Verlag:FISCHER Scherz
Sven Stricker – Sörensen geht aufs Haus
⭐⭐⭐⭐

Richtig gut geschrieben, aber weniger Krimi als Psycho- und Sozialstudie
Der zweite Sörensen-Krimi von Sven Stricker, den ich gelesen habe. Und schon wie beim letzten Band sah ich beim Lesen stets den Schauspieler Bjarne Mädel vor mir, der den Kommissar im Film verkörpert. Und hörte seine unvergleichliche Art zu sprechen in den Dialogen.
(mehr …)Monika Hoffmann – Kreatives Schreiben für Dummies
⭐⭐⭐⭐

Auf typische Dummies-Art – Ratgeber für Anfänger im Schreiben von Belletristik oder Sachbüchern
Wer die Dummies-Reihe kennt, weiß, wie diese Bücher aufgebaut sind. Das Sinnvollste darin ist vermutlich der Rat, man müsse die Bücher nicht unbedingt von vorne nach hinten durchlesen bzw. -arbeiten, sondern sich das, was interessiert, herauspicken.
(mehr …)Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:
Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.
In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.
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Erscheinungsdatum:14.03.2026
Umfang:224 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Susanne Goga – Die Geister von Beelitz
⭐⭐⭐⭐

Leo Wechsler ermittelt undercover – bedingt spannender historischer Krimi
Ich bin großer Fan von Susanne Goga und von ihrer Leo-Wechsler Reihe um den Kommissar, der im Berlin der 20er Jahre unerschrocken und erfolgreich Mörder zur Strecke bringt, nun schon im zehnten Band.
(mehr …)Megan Nolan – Kleine Schwächen
⭐⭐⭐⭐

Kleine Schwächen mit großer Wirkung – beeindruckende Geschichte um Verlorene
Schon allein der Aufhänger des Romans, die Ausgangssituation, ist herausfordernd, für die Figuren wie für die Leserin. Ein kleines Mädchen stirbt und ein anderes kleines Mädchen soll sie getötet haben.
(mehr …)Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:
Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.
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Erscheinungsdatum:14.03.2026
Umfang:256 Seiten
Verlag:Klett-Cotta
Mörder bei die Fische von Hedda Anders
⭐⭐⭐

Klappentext:
Eigentlich hat sich Ex-Kommissarin Wencke Dierksen auf ihren Bauernhof im Dörfchen Sorum an der Elbe zurückgezogen, weil sie mit dem Verbrechen nichts mehr zu tun haben wollte. Doch dann wird ausgerechnet der alljährliche Sorumer Angelwettbewerb, die «Aalnacht», zum Tatort – denn dieses Jahr hat der «Aalkönig» nicht den längsten Aal, sondern einen Toten an der Angel!
Das Opfer, der eigenbrötlerische Tierrechtler Peter Hacke, war bekannt dafür, des Öfteren heimlich Ställe und Gatter zu öffnen, um die Tiere der Sorumer Bauern freizulassen. Sannen die Viehbesitzer etwa auf Rache? Auch auf dem Hamburger Fischmarkt hat er sich mit seinen Tierschutz-Aktionen Feinde gemacht, mit Matjes-Klaus hat er sich vor zwei Wochen sogar noch geprügelt. Könnte ein wütender Fischhändler Peter Hacke ermordet haben?
Wencke und ihr Kollege Theo ermitteln im Dorf- und Fischmarktmilieu. Wen hat Peter Hacke mit seinen Aktionen noch verärgert? Und was hat es mit der traditionsreichen «Aalnacht» wirklich auf sich?
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Erscheinungsdatum:13.03.2026
Umfang:240 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Pina fällt aus von Vera Zischke
⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:
Als Pina mitten auf der Straßenkreuzung zusammenbricht, hat sie nur einen Gedanken: Wer kümmert sich jetzt um Leo? Ihr Sohn ist zwanzig Jahre alt und lebt in seiner eigenen Welt, die außer ihm nur Pina kennt. Morgens verlässt er das Bett erst, wenn eine grüne Blase in seiner Lavalampe aufsteigt. Wenn er Treppen geht, dann in seinem eigenen Rhythmus: immer zwei Schritte vor und einen Schritt zurück. Die übrigen Hausbewohner verstehen den merkwürdigen Jungen nicht. Die sechzehnjährige Schulabbrecherin Zola, der resignierte Einsiedler Wojtek und die lebensmüde Seniorin Inge haben mit sich selbst schon genug zu tun. Doch jetzt liegt Pina auf der Intensivstation und Leo ist zum ersten Mal allein in der Wohnung. Die Nachbarn sind in Schockstarre. Sie können doch wohl nicht zuständig sein! Aber Leo braucht sie. Und während diese ungewöhnliche Truppe durch einen völlig neuen Alltag stolpert, realisiert jeder Einzelne von ihnen: Sie brauchen Leo auch.
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Erscheinungsdatum:26.03.2026
Umfang:304 Seiten
Verlag:List Verlag
Michael Pohl – Unnützes Reisewissen England und Juliane Schader & Jens Bey – Unnützes Reisewissen Deutschland
⭐⭐⭐⭐⭐

Skurril, witzig, absurd – kleine Geschichten rund um Kurioses und Überraschendes
Wie der Klappentext so richtig anmerkt: Das sind Bücher, die eigentlich niemand braucht, die aber jeder haben sollte. Beziehungsweise bei deren Lektüre sicher jeder und jede Spaß hat – mit einer winzigen Einschränkung, dazu später mehr.
(mehr …)VON DER BACKLIST: Susann Pásztor – Von hier aus weiter
⭐⭐⭐⭐⭐

Warmherziger, Mut machender Roman, nicht nur über Trauerbewältigung
Von dieser sehr begabten Autorin stammt auch der Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, den ich zwar nicht gelesen, dafür aber als Verfilmung mit der wunderbaren Iris Berben gesehen habe. Und der neue Roman steht dem vorigen in überhaupt nichts nach.
(mehr …)Alexandra Benedict – Böser, böser Wolf
⭐⭐

Mördergeschichte in Märchenform – ungewöhnlich, aber auch wirr und arg schwülstig
Das war leider so gar nicht meins, dieses Buch. Die bisherigen Romane von Alexandra Benedict hatten Charme, waren von gelungenen Figuren getragen und warteten mit überraschenden Twists auf.
Letzteren hat auch das neue Buch durchaus zu bieten, allerdings auf eine Art und Weise, die mir nicht gefiel. Das spricht ganz und gar nicht gegen den Roman, sondern liegt vorrangig an meinem Geschmack und meinen Genre-Vorlieben.
(mehr …)Fergus Craig – Betreutes Morden
⭐⭐⭐⭐

Mord im Seniorenheim voller ehemaliger Ermittler und Krimineller – oder beidem …
Seit den gelungenen Romanen von Richard Osman über das Seniorenquartett, das stets die schwierigsten Kriminalfälle löst, ist es wohl modern, Krimis zu schreiben, die in Seniorenheimen spielen und/oder deren Ermittlungen von betagten Protagonisten geführt werden.
(mehr …)Ursula Poznanski – Das Signal
⭐⭐⭐⭐

Klaustrophobischer Krimi mit gelungenen Twists, wenn auch nicht immer ganz plausibel
Allein die Ausgangssituation dieses Romans ist schon außergewöhnlich und gut ausgedacht: Eine junge Frau hat bei einem Unfall ein Bein verloren und ist nun vorerst auf Hilfe angewiesen, auf die Unterstützung ihres Ehemannes insbesondere.
Doch ist er ihr wirklich eine Hilfe oder hat er nicht vielmehr dunkle, böse Absichten? Das ist das Setting, die Situation in welcher sich die Protagonistin Viola befindet.
(mehr …)Liz Moore – Der andere Arthur
⭐⭐⭐⭐

Figurengetragener Roman um zwei ganz unterschiedliche Männer – interessant, aber auch mit Längen
Wie so oft veröffentlicht ein Verlag nach dem großen Erfolg eines Autors, einer Autorin eines ihrer weiteren Werke, wie so oft handelt es sich dabei um einen früher verfassten Roman. Was man durchaus an Stil, Struktur und Plot merken kann.
Damit soll nicht gesagt werden, dass mir der neu erschienene Roman von Liz Moore weniger gefiel als ihr Erfolg „Der Gott des Waldes“. Dieses Buch ist so ganz anders, im Aufbau wie auch im Hinblick auf Handlung und Figuren, dass man die beiden Romane im Grunde nicht vergleichen kann.
(mehr …)Tiffany Crum – This Story might save your life
⭐⭐⭐⭐

Eher Liebesroman als Thriller – entsagende Liebe gegenüber besitzergreifender Liebe
Die im Untertitel dieses Romans genannten Fragen „Ist er ihr bester Freund? Oder ihr Mörder?“ haben sich mir während der Lektüre nie gestellt. Die damit wenig subtil angefacht werdende Spannung allerdings trat auch nicht ein.
Dabei war die Geschichte, auch wenn sie ungemein verworren und oft unverständlich erzählt wird, durchaus fesselnd. Es waren vor allem die Figuren, die der Autorin gut gelungen sind.
(mehr …)Kathy Biggs – Wie Schiffe auf stürmischer See
⭐⭐⭐⭐⭐

Tränenreicher und kitschiger, aber spannender Schmöker um eine traumatisierte Familie
Auch wenn in diesem Roman strömeweise die Tränen fließen, auch wenn mir die Protagonistin irgendwann ziemlich auf die Nerven geht wegen ihrer weinerlichen, panischen Art, so habe ich dieses Buch dennoch verschlungen. Denn es ist ein rechter Schmöker, der ziemlich geschickt Spannung aufbaut.
(mehr …)Richard Hooton – Der Tag, an dem Barbara starb
⭐⭐

Demente Greisin und ihr Enkel auf Mörderjagd – unglaubwürdig, zäh, dröge
Um zu verstehen, warum es dieser Roman von Anfang an schwer bei mir hatte, muss man wissen, dass ich Geschichten, die in Du-Form geschrieben sind, grundsätzlich überhaupt nicht mag. Wenn die Ich-Erzählerin, wie in diesem Buch, stets ihren längst verstorbenen Ehemann anspricht und ihm ständig Fragen stellt und ähnliches, dann nervt mich das von Anfang an. Das wirkt aufgesetzt, unglaubwürdig und stört im Lesefluss.
(mehr …)Susanne Goga – Die wilden Jahre
⭐⭐⭐

Nicht wirklich fesselnde Schmonzette mit wenig überzeugender Protagonistin
Die Autorin Susanne Goga ist bekannt für ihre immer starken und überzeugenden historischen Kriminalromane aus dem Berlin der Zwanziger Jahre, mit dem beeindruckenden Ermittler Leo Wechsler. Doch sie schreibt auch historische Romane, die weniger spannend, weniger hintergründig, aber immer auch packend und interessant sind, gerne mit Frauenfiguren im Vordergrund.
(mehr …)Andrea Lammert & Eckart Schuster – Das wilde Europa
⭐⭐⭐⭐⭐

Beeindruckender Bildband über die Naturschutzgebiete Europas
Dass es in Europa über 300 Nationalparks gibt, war mir bisher nicht bekannt. Wie wichtig diese Schutzgebiete für die Natur, die Fauna und Flora und nicht zuletzt uns Menschen sind, das allerdings sollte inzwischen uns allen bekannt sein.
Dieser wunderbare, großformatige Bildband stellt nun mehr als 100 dieser Nationalparks und Naturschutzgebiete vor, mit beindruckenden Aufnahmen, Angaben zur Lage und Größe und einem kurzen informativen Text.
(mehr …)Logbuch – Der Wochenplaner von Katapult
⭐⭐⭐⭐

Praktischer Kalender voller guter Ideen
Als Autorin ist es vermutlich völlig normal, dass man Notizbücher jedweder Art liebt und gerne auch sammelt – viel mehr, als man jemals mit Notizen füllen könnte. Und Kalender sind schließlich auch nur eine andere Art von Notizbuch.
(mehr …)