Ploatzlich tot von Tim Frühling

Klappentext:

In der idyllischen Kuppenrhön droht sich die Diskussion um einen geplanten Solarpark zum Flächenbrand auszuweiten. Zwei mögliche Standorte spalten die Dörfer – bis ein Ortsvorsteher tot im Straßengraben aufgefunden wird. In seinem Rücken steckt eine Mistgabel. Hat einer der regionalen Bauern seinem Unmut Taten folgen lassen? Die Bad Hersfelder Kommissare Daniel Rohde und Brigitte Schilling nehmen die Ermittlungen auf und geraten in ein Geflecht aus dunklen Geheimnissen und tödlichen Interessen.

Erscheinungsdatum:25.06.2026

ISBN:9783740824822

Umfang:224 Seiten

Verlag:Emons Verlag

Der vergessene Wald von Sharon Gosling

Klappentext:

Saskia Tilbury-Martin hat viele Wochenenden ihrer Kindheit damit verbracht, mit ihrem Vater durch den Wald zu streifen. Besonders zum Schloss Gair, einer Ruine mitten im Wald, kehrten die beiden immer wieder zurück. Jahre später, nach dem Tod des Vaters und an einem absoluten Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen, beschließt Saskia, das Stück Land mit der alten Ruine zu kaufen und zu renovieren. Kurzerhand zieht sie mitten in den uralten Wald und wohnt während der Bauarbeiten in ihrem Tiny House auf Rädern. Der Bauleiter Owen Eliott hält nicht viel von der distanzierten Londonerin und ihrem utopischen Vorhaben. Doch die Herausforderung kommt zur rechten Zeit: Seine Ehe ist gerade zerbrochen und er braucht den Auftrag, um seiner Tochter eine Zukunft bieten zu können. Als sich Saskia und Owen immer mehr unerwartete Hindernisse in den Weg stellen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als an einem Strang zu ziehen. Und so lernen die beiden langsam, dass der erste Eindruck nicht immer stimmt und dass Zuhause weit mehr als nur ein Ort sein kann.

Erscheinungsdatum:16.06.2026

ISBN:9783755805403

Umfang:352 Seiten

Verlag:DuMont Buchverlag

Camilla Barnes – Keine Kleinigkeit

⭐⭐⭐⭐⭐

Eigentlich eine ganz normale Familie – doch diese Ehe hat es in sich

Ein Roman, in dem nicht viel geschieht, der aber doch fesselt wie ein guter Krimi – das zu schreiben ist schon eine Kunst. Gelungen ist dies der in Paris lebenden Engländerin Camilla Barnes direkt mit ihrem Debüt.

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Marcel Huwyler – Der Herr Wälti und das fette Alphorn

⭐⭐⭐⭐⭐

Ziemlich abgedreht, ungemein witzig und dazu noch ein bisschen spannend

Der Name Huwyler ist und bleibt einfach ein Garant für gute Unterhaltung, für ganz spezielle Figuren, für verwickelte Geschichten und für viel Spaß an urigen Worten. So auch hier im zweiten Band der Reihe um den taxifahrenden, selbsternannten Detektiv Wälti (dessen Vorname ein tiefes Geheimnis bleibt).

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Thomas Montasser – Die Wanderbücherei

⭐⭐⭐

Die immer gleiche Geschichte – immer wieder berührend

Wenn Zwei sich nicht lieben dürfen, ist das immer eine tragische Geschichte. Und wenn die Politik, die Geschicke Schuld sind am Drama der Liebenden, dann ergibt das stets reichlich Stoff für zu Herzen gehende Romane.

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Harold und der Buchhändler von Camille Pagán

Klappentext:

Dieser Roman erzählt die herzerwärmende Geschichte von Mischlingshund Harold, der eine wichtige Mission hat: Er will seinem Herrchen Miguel zu neuem Lebensmut verhelfen. Denn Miguel, ein Buchhändler aus Michigan, trauert um seine verstorbene Frau. An manchen Tagen schafft er es nicht einmal, Lakeside Books zu öffnen. Schon bald droht der Buchhandlung das Aus, und Harold muss um seinen gemütlichen Stammplatz zwischen den Bücherregalen fürchten. Er beschließt, Miguel zu helfen und ein neues Frauchen für sie beide zu finden. Auch wenn das bedeutet, dass Harold auf seine alten Tage noch einmal richtig aufdrehen muss!

Erscheinungsdatum:19.06.2026

ISBN:9783805201285

Umfang:352 Seiten

Verlag:ROWOHLT Wunderlich

Das Mörderarchiv: Tante Frances hat kein Herz für Mörder von Kristen Perrin

Klappentext:

Tante Frances hatte ein Händchen für Geheimnisse, aber kein Herz für Mörder. Mit Letzteren kannte sich bestens aus – ebenso wie ihre Nichte Annie. Die Krimischriftstellerin und Hobbyermittlerin lebt auf dem Landsitz ihrer verstorbenen Tante im idyllischen Castle Knoll. Während eines Besuchs in London bei ihrer Mutter Laura, einer Künstlerin, macht Annie eine grausige Entdeckung: Die Schülerin der Mutter liegt tot auf den ausrangierten Gemälden der Mutter. Ihr wurde das Herz entnommen. Im Tagebuch ihrer Tante Frances aus den Swinging Sixties stößt Annie auf etwas, das sie zutiefst beunruhigt: Damals starb eine Freundin von Frances, auch ihr war das Herz entrissen worden. Das kann kein Zufall sein.

Erscheinungsdatum:19.06.2026

ISBN:9783499018404

Umfang:384 Seiten

Verlag:ROWOHLT Taschenbuch

Das kleine Handbuch einer Vorstadt-Killerin von Mark Mupotsa-Russell

Klappentext:

Olivia hat schreckliche Dinge getan – damals, als sie für ein spanisches Verbrechersyndikat arbeitete –, bis sie vor diesem Leben geflohen und nach Australien gezogen ist. Nun ist sie Mutter und rechtschaffene Bürgerin in einer Hippie-Gemeinde in den Dandenong Ranges. Bis eine schreckliche Tragödie alles ändert und ihre Vergangenheit sie wieder einholt – denn sowas wie eine Ex-Killerin gibt es nicht …

Erscheinungsdatum:13.05.2026

Umfang:366 Seiten

Verlag:Blumenbar

Raub in der Wiener Werkstätte von Beate Maly

Klappentext:

Wien, 1907: Eine Serie dreister Juwelendiebstähle beunruhigt die Villenviertel der Stadt. Als einer der Einbrüche tödlich endet, wird Oberkommissar Max von Krause mit dem Fall betraut. Seine Nachforschungen führen ihn in die Wiener Werkstätte, wo er Lili Feigl wiedertrifft. Gemeinsam nehmen sie die Ermittlungen auf und geraten in ein Geflecht aus Lügen, Erpressung und gesellschaftlichen Zwängen. Bald wird klar: Es geht nicht nur um Diamanten – sondern um Macht.

Erscheinungsdatum:28.05.2026

Umfang:256 Seiten

Verlag:Emons Verlag

Unstoppable Brain von Kyra Bobinet

Klappentext:

n „Unstoppable Brain“ führt die Verhaltensforscherin Dr. Kyra Bobinet in eines der faszinierendsten, bislang kaum bekannten Hirnareale ein: die Habenula – ein Schalter in unserem Gehirn, der Motivation ausknipsen kann, wenn wir etwas als Scheitern („gescheitert“) bewerten. Doch genau das lässt sich ändern.

Bobinet zeigt, wie wir durch einen Perspektivwechsel, kreative Lösungsansätze und die Kraft der Iteration neue Wege einschlagen – und dabei selbst Rückschläge als wichtigen Teil des Prozesses begreifen können. Das Wissen um die Habenula und ihre Funktionsweise wirkt sich auf viele wichtige Bereiche unseres Lebens aus: Gesundheit, Stimmung/Stressbewältigung, Gewichtsmanagement/Abnehmen, Berufsleben, persönliche Beziehungen und vieles mehr. Wissenschaftlich fundiert, verständlich erklärt und berührend lebensnah ist dieses Buch eine Offenbarung – endlich gelingen dauerhafte, positive Veränderungen!

Denn wer nicht aufgibt, kann nicht scheitern. Und wer iteriert, ist unaufhaltbar.

Erscheinungsdatum:04.05.2026

Umfang:271 Seiten

Verlag:Mankau Verlag

Alexandra Holenstein – Arrivederci am Lago Maggiore

⭐⭐⭐⭐⭐

Ein Hotel voller Mord und Intrigen – sprachlich gelungener, leichtfüßiger Krimi

Tabea Kummer geht wieder auf Mörderjagd, natürlich unfreiwillig und ebenso natürlich erfolgreich. Die leicht unterforderte Lehrerin übernimmt in den Ferien auf Wunsch ihres Vermieters den Job als Hausdame in dessen Hotel, quasi als dessen Vertretung während seiner Abwesenheit. Hätte sie vorher gewusst, was sie erwartet …

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Claire Fuller – Das Gedächtnis der Tiere

⭐⭐⭐

Nach starkem Beginn etwas abflachende Dystopie mit mittelmäßigen Figuren

Zuerst hat mich dieser Roman wirklich gepackt, war der Einstieg spannend und vor allem erinnerte es mich an den ganz wunderbaren Roman „Die Letzte macht das Licht aus“ von Bethany Cliff. So waren dann meine Erwartungen nach den ersten Kapiteln dementsprechend hoch.

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Alexandra Kui & Peter Godazgar – Böse Aussicht

⭐⭐⭐

Brandstiftung und Mord im Harz – nettes Ermittlerduo in einem eher ruhigen Krimi

Die Fortsetzung des ersten Harz-Krimis der beiden Verfasser:innen, der mich wirklich begeistert hatte mit seinem Humor, seinen sympathischen Figuren und der unterhaltsamen Story. Diesmal haben es Polizist Andreas und Tourismusbeauftragte Ariane mit einer in Brand gesteckten Hütte und einer dort gefunden Leiche zu tun.

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Die Therapeutin und ihre Mörder von Philippa Perry

⭐⭐⭐

Klappentext:

Mit Toten ist man in Westlinke vertraut; die Seven Sisters, weiße, ziemlich hohe Kalksteinklippen, ein Hotspot für traurige Seelen, die ihrem Leben ein Ende setzen wollen. Ermordete hingegen – die gibt es so gut wie nie in diesem verschlafenen Landstrich an der südenglischen Küste. Für die Polizei ist der Fall Henry Clayton deshalb klar: Selbstmord. Eine Theorie, mit der Pat Philipps so gar nichts anfangen kann. Und sie muss es schließlich wissen. Immerhin war sie Henrys Therapeutin. Und für sie kann er nur auf einem Weg die Klippen hinabgestürzt sein kann: Er wurde gestoßen. Aber bei DS Stevens beißt sie mit ihrem Ansatz auf Granit. Also muss sie wohl selbst ermitteln: mit scharfem Blick für die menschlichen Schattenseiten, einem kratzbürstigen Kater und einem Nachbarn mit fatalen Likör-Ideen. Im Gegensatz zur Polizei stellt Pat die richtigen Fragen – und findet Antworten, die sie selbst gefährlich nahe an den Abgrund bringen.

Erscheinungsdatum:07.05.2026

Umfang:352 Seiten

Verlag:Ullstein extra

Das Gurkerl von Johanna Seebauer

⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:

Sommerzeit in den Zeitungsredaktionen der Stadt. Ein wahrhaft bedeutender Redakteur schreitet zur Zubereitung seiner Frühstückssemmel. Beilage: knackige Gurkerl. Als er hineinbeißt, spritzt ihm das Essigwasser direkt ins Auge. Das Geschrei ist groß, der Redakteur kurz vor der Erblindung! Der Zwischenfall zieht Kreise: Aus dem Missgeschick wird eine Kolumne, dann ein Thema für Leserbriefe, Interviews, schließlich eine öffentliche Debatte. Gurkerl werden verboten, Proteste formieren sich, die Redaktion spaltet sich in Lager.
Mit beißender Ironie kommentiert Johanna Sebauer mit ›Das Gurkerl‹, kongenial illustriert von Nikolaus Heidelbach, unsere heutige Empörungskultur.

Erscheinungsdatum:12.05.2026

Umfang:48 Seiten

Verlag:DuMont Buchverlag

Sandra Lüpkes – Ein Ort, der bleibt

⭐⭐

Ziemlich langweilige Geschichte um drei Frauen und einen Garten zu unterschiedlichen Zeiten

Die Autorin Sandra Lüpkes ist sehr erfolgreich mit ihren immer gelungenen Kriminalromanen und als Drehbuchautorin (Wilsberg, Friesland u.ä.). Aber auch mit historischen Romanen konnte sie mich bislang überzeugen.

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Um uns nur Dunkelheit von Tracey Rose Peyton

⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:

Texas, 1852. Sechs versklavte Frauen schleichen aus ihren Quartieren und versammeln sich im Schutz der Nacht im Wald. Die Luzis – die Plantagenbesitzer, benannt nach Luzifer selbst – wollen die Frauen zwingen, Kinder zu gebären, um die nächste Generation Sklaven zu erhalten. Doch die Frauen sind entschlossen, sich zu wehren.

Ein kraftvoller und poetischer Roman über Liebe, Widerstand und Erlösung. Tracey Rose Peyton findet eine eigene Sprache für die Stärke und den Zusammenhalt von sechs Frauen, die sich in schrecklichsten Zeiten ihre Menschlichkeit bewahren.

Erscheinungsdatum:13.05.2026

Umfang:400 Seiten

Verlag:Aufbau

Leonie Swann – Widdersehen

⭐⭐⭐⭐⭐

Ein neuer Schafskrimi – absolut gelungen, herrlich komisch und dabei auch noch tiefgründig

Endlich die Fortsetzung der erfolgreichen Schafskrimi-Reihe von Leonie Swann. Und der neue Band steht dem Beginn in nichts nach – allerdings hätte es nicht geschadet, wenn ich die ersten Romane „Glenkill“ und „Garou“ noch einmal gelesen hätte, bevor ich in „Widdersehen“ eingestiegen bin. Obwohl man das neue Buch auch ganz wunderbar versteht, ohne die ersten Bände zu kennen.

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Jess Kidd – Mord in der Pension Möwennest

⭐⭐⭐⭐

Ex-Nonne auf der Suche nach der verschwundenen Freundin – nicht gänzlich überzeugender Krimi

Ich liebe normalerweise die Romane von Jess Kidd, die mystische, fantastische Geschichten erzählen voller geheimnisumwobener Figuren. Doch dieses neue Buch ist anders, es fehlen genau diese Mystik, die Fantasie und auch leider ein bisschen die Spannung.

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Ross Montgomery – Tee, Tod und die versiegelte Tür

⭐⭐⭐⭐⭐

Charmante Story mit Witz, Tempo und Humor – klassischer Krimi voller Wendungen

Die ultimative Herausforderung für Ermittler, egal ob Hobbydetektivin oder Inspektor: Ein Mord in einem verschlossenen Raum, ohne Geheimtür und ohne jeden Hinweis auf Täter oder Täterin.

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Dana Lukas – Ein Huhn kommt selten allein

⭐⭐⭐⭐⭐

Wohlfühlgeschichte, warmherzig erzählt, wenn auch ein wenig zu heile Welt

Romane, deren Handlung sich mittelbar um Tiere dreht, sind momentan zahlreich zu finden. Was kein Nachteil sein muss, machen sie doch meist recht viel Spaß und erzählen nette und oft humorvolle Geschichten.

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Laura Baldini – Und sie schenkten ihnen ein Zuhause

⭐⭐⭐⭐⭐

Roman um von Anna Freud gegründete Kriegswaisenhäuser in England – spannend, berührend, interessant

Auch wenn der Titel dieses Roman ein bisschen arg kitschig klingt und auch wenn die Geschichte, die die hier unter Pseudonym schreibende Beate Maly erzählt, manchmal ein bisschen ins Süßliche abgleitet, so ist das Ganze doch sehr fesselnd. Insbesondere der historische Hintergrund macht die Story packend und interessant.

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Vera Zischke – Pina fällt aus

⭐⭐⭐⭐⭐

Berührende Geschichte um Mutterliebe, Einsamkeit, Nachbarschaft und Hilfsbereitschaft

Auf spröde Weise und vielleicht gerade darum zu Herzen gehend erzählt Vera Zischke von Eigenbrötlerinnen und Sonderlingen, von aufbegehrenden Teenagern und einsamen Greisinnen, von unerschütterlicher Mutterliebe, von verzweifelter Sorge und helfenden Händen.

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VON DER BACKLIST: Anne C. Voorhoeve – Chicken impossible

⭐⭐⭐⭐⭐

Zwei Schwestern und vier Hühner – Familie ist lebensgefährlich

Dass dies der erste Krimi für Erwachsene ist, den diese Autorin veröffentlicht, mag man kaum glauben. So genial ist der Mix aus tierischem Spaß und emotionalem Familienzwist, so perfekt die Balance zwischen Humor und Drama, zwischen ironischem Witz und höchster Spannung.

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Laura Dickerman – Shared Desk

⭐⭐

Gute Plotidee schlecht umgesetzt – abgebrochen

An diesen Roman bin ich mit froher Erwartung herangegangen, die Idee, die dem Plot zugrunde zu liegen schien, wirkte interessant und war mal etwas neues. Aber schlechter Schreibstil und die ebenfalls nicht gut gelungene Übersetzung verdarben mir komplett den Spaß.

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Sunil Mann – Ziemlich beste Verbrecher

⭐⭐⭐⭐⭐

Witzige Geschichte um zwei schräge Hobbydetektive mit dubioser Vergangenheit – Fortsetzung erwartbar

Aus finanzieller Not heraus Detektiv spielen, auch eine Möglichkeit, die Kasse zu füllen. Hier stehen zwei ältere Herrschaften vor dem Problem, wie sie zu Geld kommen. Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die im schlossähnlichen Haus ihrer auf merkwürdige Weise verschwundenen Arbeitgeberin wohnen, müssen dabei nicht nur ihre Geldnöte bekämpfen, sondern auch verhindern, dass jemand nach eben dieser Arbeitgeberin sucht.

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Jacqueline Harpman – Ich, die ich Männer nicht kannte

⭐⭐⭐⭐⭐

Trotz der langsamen Erzählweise spannend, dabei tiefsinnig und auch erschreckend

Dieser Roman ist einerseits durchaus verstörend und lässt die Leserin mit vielen Fragen zurück, andererseits aber auch hochdramatisch, fesselnd und berührend. Doch die im Klappentext hergestellten Vergleiche zu „Die Wand“ von Marlen Haushofer oder „Der Report der Magd“ von Margret Atwood passen meiner Meinung nach nicht wirklich. Auch würde ich das Buch nicht als feministisch bezeichnen.

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Simon van Booy – Eine Maus namens Merlin

⭐⭐⭐⭐⭐

Nach etwas zähem Beginn herzerwärmende und berührende Geschichte um Einsamkeit und Freundlichkeit

Ein Maus holt eine alte Dame, die bereits mit ihrem Leben abgeschlossen hatte, aus ihrer Einsamkeit. Was für ein Plot, nicht neu, aber immer wieder schön und hier nun auch angenehm zu lesen.

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Hedda Anders – Mörder bei die Fische

⭐⭐⭐

Leichte Unterhaltung, nett zu lesen, allerdings ohne jede Krimi-Spannung

In diesem Krimi stehen eindeutig der Humor und die Figuren wesentlich mehr im Vordergrund als die Handlung oder gar die Aufklärung der Tat.

Bei der es sich natürlich um Mord handelt. Das Opfer baumelt eines Tages an der Angel eines Teilnehmers am Aalangelwettbewerb anlässlich der „Aalnacht“ im Dorf, in welchem die Ex-Kommissarin Wencke inzwischen lebt, zusammen mit dem Alpaka Christopher und ihrem Freund Hosse, seines Zeichens Wirt.

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Franka Bloom – Andere nennen es Urlaub

⭐⭐

Seicht, vorhersehbar, überraschungsfrei – wenig unterhaltsame Urlaubsgeschichte

Das war leider nichts für mich, auch wenn es vielversprechend und nett klang im Klappentext. Diese Geschichte war locker und leicht erzählt, aber zu altbekannt, zu oberflächlich und eben auch ohne große Überraschungen.

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