Dana Lukas – Ein Huhn kommt selten allein

⭐⭐⭐⭐⭐

Wohlfühlgeschichte, warmherzig erzählt, wenn auch ein wenig zu heile Welt

Romane, deren Handlung sich mittelbar um Tiere dreht, sind momentan zahlreich zu finden. Was kein Nachteil sein muss, machen sie doch meist recht viel Spaß und erzählen nette und oft humorvolle Geschichten.

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Arrivederci am Lago Maggiore von Alexandra Holenstein

Klappentext:

Als Tabea Kummer von ihrem Vermieter gebeten wird, ihn für ein paar Wochen in seinem Boutiquehotel in Ascona zu vertreten, sagt sie gern zu. Doch nicht alle Feriengäste stellen sich als pflegeleicht heraus. Auch eine bekannte Influencerin logiert in dem Hotel – bis sie leblos in einem nahe gelegenen Flussbett aufgefunden wird. Hat jemand bei ihrem tödlichen Sturz nachgeholfen? Während die Polizei ermittelt, versucht Tabea gemeinsam mit der resoluten Haushälterin Esmeralda Licht ins Dunkel zu bringen. Dass viele der Urlauber nicht gut auf das Opfer zu sprechen sind, macht die Sache nicht einfacher. Und der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten …

Erscheinungsdatum:23.04.2026

Umfang:352 Seiten

Verlag:Emons Verlag

Laura Baldini – Und sie schenkten ihnen ein Zuhause

⭐⭐⭐⭐⭐

Roman um von Anna Freud gegründete Kriegswaisenhäuser in England – spannend, berührend, interessant

Auch wenn der Titel dieses Roman ein bisschen arg kitschig klingt und auch wenn die Geschichte, die die hier unter Pseudonym schreibende Beate Maly erzählt, manchmal ein bisschen ins Süßliche abgleitet, so ist das Ganze doch sehr fesselnd. Insbesondere der historische Hintergrund macht die Story packend und interessant.

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Vera Zischke – Pina fällt aus

⭐⭐⭐⭐⭐

Berührende Geschichte um Mutterliebe, Einsamkeit, Nachbarschaft und Hilfsbereitschaft

Auf spröde Weise und vielleicht gerade darum zu Herzen gehend erzählt Vera Zischke von Eigenbrötlerinnen und Sonderlingen, von aufbegehrenden Teenagern und einsamen Greisinnen, von unerschütterlicher Mutterliebe, von verzweifelter Sorge und helfenden Händen.

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VON DER BACKLIST: Anne C. Voorhoeve – Chicken impossible

⭐⭐⭐⭐⭐

Zwei Schwestern und vier Hühner – Familie ist lebensgefährlich

Dass dies der erste Krimi für Erwachsene ist, den diese Autorin veröffentlicht, mag man kaum glauben. So genial ist der Mix aus tierischem Spaß und emotionalem Familienzwist, so perfekt die Balance zwischen Humor und Drama, zwischen ironischem Witz und höchster Spannung.

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Laura Dickerman – Shared Desk

⭐⭐

Gute Plotidee schlecht umgesetzt – abgebrochen

An diesen Roman bin ich mit froher Erwartung herangegangen, die Idee, die dem Plot zugrunde zu liegen schien, wirkte interessant und war mal etwas neues. Aber schlechter Schreibstil und die ebenfalls nicht gut gelungene Übersetzung verdarben mir komplett den Spaß.

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Sunil Mann – Ziemlich beste Verbrecher

⭐⭐⭐⭐⭐

Witzige Geschichte um zwei schräge Hobbydetektive mit dubioser Vergangenheit – Fortsetzung erwartbar

Aus finanzieller Not heraus Detektiv spielen, auch eine Möglichkeit, die Kasse zu füllen. Hier stehen zwei ältere Herrschaften vor dem Problem, wie sie zu Geld kommen. Alois Mistelzweig und Berta Bartók, die im schlossähnlichen Haus ihrer auf merkwürdige Weise verschwundenen Arbeitgeberin wohnen, müssen dabei nicht nur ihre Geldnöte bekämpfen, sondern auch verhindern, dass jemand nach eben dieser Arbeitgeberin sucht.

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Die Wanderbücherei von Thomas Montasser

Klappentext:

Im weiß-blauen Tramwagen, der als Wanderbücherei durch München fährt, lernen Vera und Hans sich kennen – und verlieben sich. Aber als »Halbjüdin« muss Vera jetzt, 1937, alles daransetzen, nicht aufzufallen. Das gilt auch für den Sozialisten Hans. Die beiden verstecken verschlüsselte Botschaften füreinander in den Büchern verfemter Autoren. Thomas Mann, Kästner, Tucholsky: als Leihbücher werden sie für Vera und Hans zum heimlichen Überlebensmittel. Bis Hans nicht mehr in die Wanderbücherei kommt…
Heute: In einem alten Tramwagen stößt die Restauratorin Sophie auf verblichene Ausleihkarten – und entdeckt den geheimen Code einer großen Liebe.

Erscheinungsdatum:29.04.2026

Umfang:272 Seiten

Verlag:FISCHER

Keine Kleinigkeit von Camilla Barnes

Klappentext:

Mit »Boswell«, ihrer alten Tiefkühltruhe, sind sie vor zwanzig Jahren nach Frankreich gezogen: Mirandas Vater, pensionierter Oxford-Professor, der keine Diskussion scheut. Und ihre Mutter, die jede Gelegenheit nutzt, über den Krieg zu sprechen, den sie selbst nie erlebt hat. Nach fünzig Ehejahren haben sie die ein oder andere Eigenart entwickelt, und die Besuche bei ihnen stellen für Miranda immer öfter eine emotionale Herausforderung dar. »Ich könnte sie beide umbringen«, schreibt sie dann an ihre Schwester. Dabei empfindet sie eigentlich keine Wut, sondern Mitgefühl und Liebe? Und sie fragt sich, ob es nicht einen guten Grund für die Widerspenstigkeit ihrer Mutter gibt.

Erscheinungsdatum:30.04.2026

Umfang:256 Seiten

Verlag:Piper

Jacqueline Harpman – Ich, die ich Männer nicht kannte

⭐⭐⭐⭐⭐

Trotz der langsamen Erzählweise spannend, dabei tiefsinnig und auch erschreckend

Dieser Roman ist einerseits durchaus verstörend und lässt die Leserin mit vielen Fragen zurück, andererseits aber auch hochdramatisch, fesselnd und berührend. Doch die im Klappentext hergestellten Vergleiche zu „Die Wand“ von Marlen Haushofer oder „Der Report der Magd“ von Margret Atwood passen meiner Meinung nach nicht wirklich. Auch würde ich das Buch nicht als feministisch bezeichnen.

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Mord in der Pension Möwennest von Jess Kidd

⭐⭐⭐⭐

Klappentext:

1954: Nach dreißig Jahren im Kloster kehrt Schwester Agnes, nunmehr wieder Miss Nora Breen, ihrem Konvent den Rücken zu. Ihr Weg führt sie nach Kent in das pittoreske Küstenstädtchen Gore-on-Sea, wo ihre einstige Novizin Frieda Brogan vor einem Monat spurlos verschwunden ist. Ihre wöchentlichen Briefe haben einfach aufgehört – und das kurz nachdem Frieda angekündigt hatte, die Geheimnisse der sonderbaren Bewohner der Pension Möwennest zu lüften. Ist sie dabei auf unliebsame Wahrheiten gestoßen, die sie von der Küste vertrieben haben, oder ist ihr gar Schlimmeres widerfahren? Nora geht undercover und nistet sich nicht nur im Möwennest ein, sondern bezieht auch Friedas einstiges Zimmer. Ihr Verdacht, dass es in der Pension nicht mit rechten Dingen zugehen kann, bestätigt sich, als einer der Gäste tot aufgefunden wird. Teddy Atkins Kaffee wurde vergiftet. Da Detective Inspector Rideout den Tod des jungen traumatisierten Mannes jedoch als Suizid abtut, nimmt Nora kurz entschlossen die Ermittlungen selbst in die Hand – und alle Gäste des Möwennests aufs Korn.

Erscheinungsdatum:14.04.2026

Umfang:384 Seiten

Verlag:DuMont Buchverlag

Simon van Booy – Eine Maus namens Merlin

⭐⭐⭐⭐⭐

Nach etwas zähem Beginn herzerwärmende und berührende Geschichte um Einsamkeit und Freundlichkeit

Ein Maus holt eine alte Dame, die bereits mit ihrem Leben abgeschlossen hatte, aus ihrer Einsamkeit. Was für ein Plot, nicht neu, aber immer wieder schön und hier nun auch angenehm zu lesen.

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Das Gedächtnis der Tiere von Claire Fuller

Klappentext:

Rasend schnell breitet sich das Virus über die ganze Welt aus und die Menschen verlieren nach und nach
ihre Erinnerungen. Auf der Suche nach einem Gegenmittel nimmt eine kleine Gruppe Freiwilliger an einem
lukrativen Experiment teil. Unter ihnen: die 27-jährige Meeresbiologin Neffy. Neffy braucht das Geld. Ihr
Arbeitgeber hat sie verklagt, weil sie einen Oktopus aus einem Labor befreit hat, der in ihr seltsame Erinnerungen
an ihre Kindheit wach rief. Als das Experiment zutage fördert, dass das Gegenmittel nur bei Neffy wirkt, kippt die Stimmung in der Gruppe. Und Neffy versucht, irgendwie zu ihrem Stiefbruder Justin zu entkommen, von dem sie annimmt, dass er 100 Kilometer
entfernt an der Küste Dorsets auf sie wartet.

Erscheinungsdatum:21.04.2026

Umfang:336 Seiten

Verlag:Kjona Verlag

Widdersehen von Leonie Swann

⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:

Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe. Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!

Erscheinungsdatum:14.04.2026

Umfang:336 Seiten

Verlag:DuMont Buchverlag

Böse Aussicht von Alexandra Kui und Peter Godazgar

⭐⭐⭐

Klappentext:

Es brennt im Harz. In der Gartenkolonie Grüner Daumen stehen Lauben in Brand. Polizeihauptmeister Andreas Anton aus dem idyllischen Düsterode ist nicht allzu alarmiert. Der Yogafan ist einfach nicht der Typ für Alarm. Als eine Leiche in einer der Hütten gefunden wird, macht er sich doch Sorgen. Denn der 14-jährige Sohn seiner neuen Partnerin ist verschwunden. Oder ist Finn nur abgehauen wegen provinzbedingter Langeweile? Andreas rollt seine Yogamatte ein, nimmt Hündin Frau Krause an die Leine und ermittelt. Natürlich nicht ohne seine inoffizielle Kollegin Ariane, die Leiterin der Harz-Touristik und Sensitivity-Managerin. Sie will den Harz achtsamer machen und nimmt alles, was dieses Ziel gefährdet, persönlich. Andreas und Ariane sind wie Feuer und Wasser, aber nur zu zweit wird der Harz von Mord befreit!

Erscheinungsdatum:17.04.2026

Umfang:320 Seiten

Verlag:ROWOHLT Taschenbuch

Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes

⭐⭐

Klappentext:

Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat. Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?
Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser. So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen – nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terrain. Bis sie nach einem tragischen Unglück den Boden unter den Füßen verliert.
Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden. Doch sie ahnt nicht, dass sie dazu selbst aus dem Schatten treten muss.

Erscheinungsdatum:17.04.2026

Umfang:496 Seiten

Verlag:ROWOHLT Kindler

Hedda Anders – Mörder bei die Fische

⭐⭐⭐

Leichte Unterhaltung, nett zu lesen, allerdings ohne jede Krimi-Spannung

In diesem Krimi stehen eindeutig der Humor und die Figuren wesentlich mehr im Vordergrund als die Handlung oder gar die Aufklärung der Tat.

Bei der es sich natürlich um Mord handelt. Das Opfer baumelt eines Tages an der Angel eines Teilnehmers am Aalangelwettbewerb anlässlich der „Aalnacht“ im Dorf, in welchem die Ex-Kommissarin Wencke inzwischen lebt, zusammen mit dem Alpaka Christopher und ihrem Freund Hosse, seines Zeichens Wirt.

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Franka Bloom – Andere nennen es Urlaub

⭐⭐

Seicht, vorhersehbar, überraschungsfrei – wenig unterhaltsame Urlaubsgeschichte

Das war leider nichts für mich, auch wenn es vielversprechend und nett klang im Klappentext. Diese Geschichte war locker und leicht erzählt, aber zu altbekannt, zu oberflächlich und eben auch ohne große Überraschungen.

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Tee, Tod und die versiegelte Tür von Ross Montgomery

⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:

Cornwall, 1910: Ein Komet über England wird die Menschheit auslöschen, da ist der Viscount von World’s End sicher. Er lädt seine engsten Vertrauten in sein abgelegenes Landhaus und lässt zum Schutz jede Tür, jedes Fenster versiegeln. Doch am nächsten Morgen ist ausgerechnet der Viscount tot, erschossen in einem von innen verriegelten Raum. Der Verdacht fällt sofort auf Stephen Pike, den neuen Diener. Ihm bleibt nur eine Möglichkeit: den wahren Mörder finden, bevor er verhaftet wird. Dabei erhält er unerwartet Hilfe von der Tante des Viscounts, der mürrischen, aber brillanten – und so gar nicht ladyliken – Miss Decima. Doch die Gefahr ist noch nicht gebannt, denn der Mörder ist noch im Haus …

Erscheinungsdatum:02.04.2026

Umfang:400 Seiten

Verlag:Piper

Matthias Brandt – Nein Sagen

⭐⭐⭐⭐⭐

Matthias Brandt – Nein Sagen

Beeindruckende Gedankengänge über Widerstand und jene, die Widerstand leisten

Dieses Buch entstand nach einer Rede, die der bekannte Schauspieler Matthias Brandt anlässlich des Gedenktages zum 20. Juli 1944 hielt. Er wurde um diese Rede gebeten, nicht zuletzt wegen seines Vaters und seiner Mutter, die beide ebenfalls in jener Zeit im Widerstand waren.

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VON DER BACKLIST: Christian Schnalke -Louma

⭐⭐⭐⭐⭐

Eines der besten Bücher überhaupt – sensibel, humorvoll, einfühlsam und einfach ganz wunderbar (und neu als Film in der ARD Mediathek zu sehen)

Wie muss ein Roman sein, den man nicht aus der Hand legt, in dem man ganz drin ist und von dem man wünscht, dass er nicht zu Ende geht? Der nachwirkt, dessen Figuren einen noch lange begleiten, wie gute Freunde? So wie „Louma“ von Christian Schnalke!

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Ziemlich beste Verbrecher von Sunil Mann

⭐⭐⭐⭐⭐

Klappentext:

Alois Mistelzweig, gescheiterter Pianist, und Berta Bartók, pensionierte Köchin mit zweifelhafter Vergangenheit, können sich nicht ausstehen. Doch wie das Leben so spielt, wohnen sie gemeinsam in der Zürcher Villa ihrer verstorbenen Arbeitgeberin und halten sich mit Gelegenheitsdiebstählen über Wasser. Als ihnen eines ihrer Opfer auf die Spur kommt und mit der Polizei droht, sehen sich die beiden Senioren gezwungen, der Frau einen Deal anzubieten: keine Anzeige, dafür suchen sie nach ihrer verschwundenen Freundin. Schon bald kriegen die zwei es mit Erpressung und einer Leiche im Wald zu tun – dabei liegt unter dem Birnbaum in ihrem Garten ihr größtes Problem begraben.

Erscheinungsdatum:24.03.2026

Umfang:352 Seiten

Verlag:GRAFIT

Anna Täuber – Schräge Vögel: SOKO Zwergsäger

⭐⭐⭐⭐⭐

Geniale Truppe auf Mörderjagd, wenn sie nicht gerade Vögel beobachten

Hier sind es in der Tat die Hauptfiguren, die die Geschichte tragen, die den Charme des Romans ausmachen und die für Tempo, Spannung und vor allem Humor sorgen. So macht Lesen Spaß.

Wieder sind sie in einen dubiosen Mordfall verwickelt, die vier Hobby-Ornithologen Harald, 74 und ehemaliger Forensiker, Thilo, 22, Student und sehr verliebt in Emily, Sabine, 56, Mutter und Tochter und somit ständig beschäftigt und in Sorge, sowie Katja, 47, stets das passende Lateinzitat auf dem Lippen tragende Altphilologin, der jedoch oft die Worte fehlen, wenn es um ihre Gefühle geht.

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Clare Chambers – Heimliche Zeilen

⭐⭐⭐

Reicht nicht an ihre anderen Bücher heran – recht dröge Story um einen Erfolglosen

Von Clare Chambers beiden Büchern „Kleine Freuden“ und „Scheue Wesen“ war ich absolut begeistert. Beide zeichnen sich vor allem durch die Sanftheit aus, mit der die Autorin ihre Figuren darstellt, durch das Ausmaß an Empathie, an Verständnis, an Mitgefühl. In beiden Büchern sind Menschen die Protagonisten, die anders sind als die anderen, die scheu sind, zurückhaltend. Ihre Figuren sind liebevoll gezeichnet und wecken Liebe (auch wenn das arg pathetisch klingt) in der Leserin.

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Sven Stricker – Sörensen geht aufs Haus

⭐⭐⭐⭐

Richtig gut geschrieben, aber weniger Krimi als Psycho- und Sozialstudie

Der zweite Sörensen-Krimi von Sven Stricker, den ich gelesen habe. Und schon wie beim letzten Band sah ich beim Lesen stets den Schauspieler Bjarne Mädel vor mir, der den Kommissar im Film verkörpert. Und hörte seine unvergleichliche Art zu sprechen in den Dialogen.

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Monika Hoffmann – Kreatives Schreiben für Dummies

⭐⭐⭐⭐

Auf typische Dummies-Art – Ratgeber für Anfänger im Schreiben von Belletristik oder Sachbüchern

Wer die Dummies-Reihe kennt, weiß, wie diese Bücher aufgebaut sind. Das Sinnvollste darin ist vermutlich der Rat, man müsse die Bücher nicht unbedingt von vorne nach hinten durchlesen bzw. -arbeiten, sondern sich das, was interessiert, herauspicken.

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Susanne Goga – Die Geister von Beelitz

⭐⭐⭐⭐

Leo Wechsler ermittelt undercover – bedingt spannender historischer Krimi

Ich bin großer Fan von Susanne Goga und von ihrer Leo-Wechsler Reihe um den Kommissar, der im Berlin der 20er Jahre unerschrocken und erfolgreich Mörder zur Strecke bringt, nun schon im zehnten Band.

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Megan Nolan – Kleine Schwächen

⭐⭐⭐⭐

Kleine Schwächen mit großer Wirkung – beeindruckende Geschichte um Verlorene

Schon allein der Aufhänger des Romans, die Ausgangssituation, ist herausfordernd, für die Figuren wie für die Leserin. Ein kleines Mädchen stirbt und ein anderes kleines Mädchen soll sie getötet haben.

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Michael Pohl – Unnützes Reisewissen England und Juliane Schader & Jens Bey – Unnützes Reisewissen Deutschland

⭐⭐⭐⭐⭐

Skurril, witzig, absurd – kleine Geschichten rund um Kurioses und Überraschendes

Wie der Klappentext so richtig anmerkt: Das sind Bücher, die eigentlich niemand braucht, die aber jeder haben sollte. Beziehungsweise bei deren Lektüre sicher jeder und jede Spaß hat – mit einer winzigen Einschränkung, dazu später mehr.

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VON DER BACKLIST: Susann Pásztor – Von hier aus weiter

⭐⭐⭐⭐⭐

Warmherziger, Mut machender Roman, nicht nur über Trauerbewältigung

Von dieser sehr begabten Autorin stammt auch der Roman „Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster“, den ich zwar nicht gelesen, dafür aber als Verfilmung mit der wunderbaren Iris Berben gesehen habe. Und der neue Roman steht dem vorigen in überhaupt nichts nach.

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