Sandra Lüpkes: Die Schule am Meer

Wer die Bücher von Sandra Lüpkes nicht kennt, hat etwas verpasst. Sie schreibt unglaublich spannende Krimis um die Ermittlerin Wencke Tydmers, romantisch-witzige Romane um ein heimeliges Inselhotel, heiter-verwickelte Kurzgeschichten und noch vieles weitere mehr. Wer ihre Bücher nicht kennt, kennt aber vermutlich ihre Filme, denn Sandra Lüpkes ist auch eine fleißige Drehbuchautorin, so beispielsweise für die Reihen „Wilsberg“ oder „Friesland“.

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Antonia Marker (Hg.): Lesezeit Liebe – Lektüre für jedes Zeitfenster

Das Thema Liebe ist unerschöpflich. Wer hat nicht alles darüber geschrieben: Haruki Murakami, Delphine de Vigan, Mariana Leky, Kurt Schwitters und viele andere. Von all diesen wunderbaren Autoren versammelt der Band aus dem DuMont-Verlag Auszüge aus in seinem Haus erschienenen Büchern, die sich mit diesem aufregendsten aller Gefühle beschäftigen.

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Delphine de Vigan: Dankbarkeiten

Delphine de Vigan hat einen neuen, glühenden Fan gewonnen. Der mir bislang zugegebenermaßen unbekannten Autorin gelingt etwas, woran andere scheitern. Sie schildert das Altwerden, das Vergessen und sich Verlieren mit einer großen Empathie, mit Mitgefühl und Verständnis und dabei vollkommen ohne Pathos, Gefühlsduselei oder Überheblichkeit.

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Nick Hornby: Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst

Ein Roman über Sitzungen bei der Eheberatung, von denen man nichts mitbekommt. Tom und Louise sind schon länger verheiratet und haben zwei Kinder. Sie glauben, eine Eheberatung kann ihnen helfen. Sie haben zehn Termine bei einer Beraterin namens Kenyon. Vor jedem Termin treffen die Beiden sich im Pub gegenüber der Praxis, trinken ein Glas zusammen und reden. Vermutlich reden sie bei diesen Gelegenheiten mehr und vor allem offener miteinander als in vielen Jahren zuvor.

Dabei streiten sie nicht. Jedenfalls fast nicht. Sie sagen sich Wahrheiten, die sie in ihrer Ehe bislang für sich behalten haben. Die Dialoge sind dabei wie ein Ping-Pong-Spiel, sie werfen sich die Bälle zu und schlagen sie zurück, manchmal mit Verve, mal mit Gefühl und Verständnis. Tom und Louise schenken sich nichts. Doch ihre Gespräche sind schlagfertig und witzig. Und sie sind vor allem eins: authentisch.

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Ursula Poznanski: Vanitas – Grau wie Asche

Wie schön, dass diese Autorin immer hält, was sie verspricht. Auch dieser Roman ist wieder hochspannend. Es ist die Fortsetzung ihres Erfolgsromans Vanitas – Schwarz wie Erde und damit die Fortsetzung der Geschichte um die Friedhofsgärtnerin Carolin, die nicht die ist, für die sie sich ausgibt. In dem 2019 erschienenen ersten Band erfährt man die Hintergründe, warum diese Frau sich versteckt hinter einer neuen Identität und warum sie mit Hilfe von Blumen mit ihrem Kontaktmann bei der deutschen Polizei kommuniziert.

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Franziska Hauser: Die Glasschwestern

Zufälle gibt es, die gibt’s gar nicht. So wie bei Dunja und Saphie, Zwillingsschwestern, deren Ehemänner am gleichen Tag das Zeitliche segnen.

Die beiden Schwestern sind sich nur wenig ähnlich. Dunja lebt in der Großstadt, getrennt von ihrem Exmann, sie hat zwei halberwachsene Kinder, Jules und Augusta. Saphie ist im Dorf ihrer Kindheit, nahe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze, geblieben und führt dort ein kleines Hotel, sie ist kinderlos.

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Susanne Goga: Der Ballhausmörder

Oberkommissar Leo Wechsler, Chef der Inspektion A der Berliner Polizei, muss in dem Roman der Mönchengladbacher Autorin seinen siebten Fall lösen. Im heißen Sommer 1928 im Berlin des Charleston und der kriminellen Ringvereine wird die Garderobiere eines Ballhauses ermordet, während im Tanzsaal der Witwenball stattfindet. Natürlich gibt es viele Verdächtige, viele Spuren und viele davon führen in Sackgassen. Ermordet wurde die junge Frau mit Chloroform im Hinterhof von Clärchens Ballhaus. Bei ihrem Tod trug sie ein Kleid, das ihre finanziellen Möglichkeiten überstieg. Woher hatte sie es, warum trug sie ein eigentlich zu elegantes Kleid, während sie ihren Dienst an der Garderobe des Ballhauses versah? Und wo sind die Verbindungen zu mehreren Angriffen auf junge Frauen in Frankfurt und Berlin, bei denen die Opfer mit Chloroform betäubt und missbraucht wurden?

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Helwig Brunner: Gummibärchenkampagne

Wer viel in öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist oder in Wartezimmern oder Ämtern längere Wartezeiten zubringen muss, wird dieses Buch mögen. Helwig Brunner unterhält die Leserin mit Minutennovellen. Diese sind wunderbar geeignet, jede Wartezeit amüsant zu verkürzen.

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