Ein richtig dicker Wälzer …

… und mittendrin meine kleine Kurzgeschichte „Der Hut“. Ich freue mich sehr, dass ich diesmal beim Bubenreuther Literaturwettbewerb mitgemacht habe und mein Text es tatsächlich in die daraus entstandene Anthologie geschafft hat. Und die hat es in sich: 664 Seiten mit 336 Texten – Geschichten, Gedichte, Aphorismen und vieles mehr. Was diese Sammlung von anderen Wettbewerbsanthologien unterscheidet sind die Kommentare des Herausgebers, die er bei dem einen oder anderen Text anfügt. Eine gute Idee, wie ich finde, so eine Rückmeldung an die Autor*innen.

Ich bin wirklich stolz auf mein sich immer mehr füllendes Regal mit meinen veröffentlichten Geschichten. Es kann also durchaus sein, dass ich nächstes Jahr auch wieder an dem von Christoph Maria Liegener veranstalteten Literaturwettbewerb teilnehme…


366 Tage oder Ein ganzes Jahr

Heute habe nicht nur ich Geburtstag, sondern auch mein Blog. Renas Wortwelt wird heute ein Jahr alt!!! Ja, denn meine Webseite habe ich letztes Jahr zum Geburtstag geschenkt bekommen. Das war doch mal ein wirklich außergewöhnliches Geschenk.
Seither (ich räume nämlich gerne um – du solltest mal mein Zimmer sehen 😉) hat meine Seite schon wieder einige Änderungen erfahren. Und was soll ich sagen: die nächsten sind auch schon wieder in Planung.  Lass dich also überraschen, wie es hier vielleicht demnächst aussieht.

Jedenfalls hoffe ich, du hast mindestens so viel Spaß, durch meine Rezensionen und Blogbeiträge zu stöbern, wie ich beim Lesen, Schreiben und Bloggen.

Eine digitale Lesung

Wie du bestimmt erfahren hast, wird es in diesem Jahr keine Frankfurter Buchmesse mit Ausstellern und Präsenz der Besucher geben. Um so mehr freue ich mich, zu einer virtuellen Lesung geladen worden zu sein:
Am Mittwoch, den 14. Oktober 2020  von 18 – 19 Uhr veranstaltet der Verlag edition federleicht im Rahmen der Frankfurter Buchmesse eine virtuelle Lesung aus dem Sammelband SCHREIBTISCH JOURNAL 2020.

Und ich bin dabei! Ich lese aus meiner Erzählung „Irgendwann ist jetzt“, die in diesem Buch erschienen ist.

Die Lesung erfolgt via Skype und du kannst unter diesem Link https://join.skype.com/a0z4fs1eDHC7 teilnehmen. Eine Anmeldung unter  info@edition-federleicht.de  ist allerdings erforderlich. Ich freue mich auf dich. Einen Link zum gesamten Programm der edition federleicht auf der FBM findest du hier.

Viel hilft viel?

Ich erinnere mich an eine Episode aus unserer Familiengeschichte, lang ist’s her. Mein Neffe, damals vier oder fünf Jahre alt, erwachte nach einer Familienfeier recht zeitig am nächsten Morgen. Deswegen wurde er von den Altvorderen besorgt gefragt, ob er denn gut geschlafen habe und ob der Schlaf nicht ein wenig kurz gewesen sei. Daraufhin der Knirps – O-Ton: „Qualität entspricht nicht immer der Quantität“. Das darauffolgende verdatterte Schweigen der Erwachsenen kannst du dir bestimmt vorstellen.

Warum erzähle ich das? Weil mich diese Frage immer mal wieder umtreibt: Sind Qualität und Quantität ein Widerspruch? Schließt das eine das andere aus? Sind Autoren, die quasi im Minutentakt neue Kurzgeschichten oder gar Romane raushauen, die zu jedem Thema etwas zu erzählen haben und deren Texte vielleicht auch noch jedes Mal das Zeichenlimit ausreizen, sind diese Schriftsteller automatisch die schlechteren Schreiber? Und sind solche Autoren wie zum Beispiel Donna Tartt, die nur etwa alle zehn Jahre ein neues (zugegeben meistens echt gutes) Buch veröffentlicht, dann im Umkehrschluss grundsätzlich die besseren Schriftsteller?

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Sie hat’s schon wieder getan

~ 1 Kommentar

Weil geteilte Freude ja bekanntlich doppelte Freude ist, möchte ich dich heute an meiner Freude teilhaben lassen:

Frisch aus der Druckerpresse liegt sie jetzt vor: die Anthologie „Glühende Herzen, Schockstarre und verlassene Limousinen“ vom Schreiblust Verlag. Und darin – Trommelwirbel – eine Kurzgeschichte aus meiner Feder.

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Loslassen, wenn es Zeit ist

Wer erwachsene Kinder hat, kennt das Gefühl des Loslassen-Müssens. Wenn man als Mutter doch eigentlich denkt, sie sind noch nicht so weit, auf eigenen Füßen allein in die Welt hinauszugehen.

Und genauso fühlt es sich für mich jedes Mal an, wenn ich eine Geschichte „in die Welt hinaus“ lasse. Immer denke ich, sie ist noch nicht so weit, denn es gibt bestimmt immer noch irgendwo eine Stelle, die nicht perfekt ist, einen Tippfehler, einen langweiligen Dialog oder ein überflüssiges Adjektiv. Mit anderen Worte: sie muss nochmal und nochmal überarbeitet werden.

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Wer nicht lesen kann …

Als personifizierte Büchersuchti und Lesestoffverschlingerin habe ich vollstes Verständnis für alle, die jetzt Tage und Stunden zählen, bis Buchhandlungen und Bibliotheken wieder öffnen. Falls du auch zu denen gehörst, die das kaum noch erwarten können, hier eine Ersatz-Droge.

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Ideenfindungshelferlein

Heute war wieder so ein Tag. Und damit meine ich gar nicht den heftigen Sturm, der den Regen in Sturzbächen waagerecht gegen die Fenster peitschte. Wobei, vielleicht hat das Wetter ja doch etwas damit zu tun. Nämlich mit meinen heutigen Ideenfindungsschwierigkeiten.
Heute war nämlich wieder so ein Tag, an dem ich diverse Bleistifte durchgenagt habe – worüber sich außer meinem Zahnarzt niemand freut – und wo ich tausend Dinge erledigt habe, die gar nicht auf meinem Plan standen, mich aber hervorragend von dem abhielten, was ich heute eigentlich tun wollte: eine neue Kurzgeschichte anfangen.  

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Reden wir drüber

Bist du abergläubisch? Ich schon. Also nicht so, dass ich vor jeder schwarzen Katze Angst hätte (wäre ja auch blöd, wo eine mich bei sich wohnen lässt und grade neben meiner Tastatur liegt). Aber doch so, dass ich daran glaube, dass man zum Beispiel Unglück herbeireden kann. Also so nach dem Motto: „Beschrei es nicht!“ Oder dass es Unglück bringt, über etwas zu reden, bevor es spruchreif ist.

Und das wäre doch der Fall, würde ich der ganzen Welt kundtun, dass und was ich schreibe. Oder? Oder würde das vielleicht sogar eher Glück bringen?

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Drinnen oder draußen

Weißt du, welche Frage ich mir oft stelle? Diese hier: Wieso sitze ich stundenlang zu Hause am Schreibtisch, zermartere mir das Hirn und mir fällt nichts, aber auch gar nichts ein? Kaum gehe ich raus, betrete ein Café, sitze am Tisch zwischen all den anderen Leuten und mitten in all dem Lärm, rennt mein Stift quasi wie von selbst über das Papier. Oder wenn wir bei den Treffen unserer Autorengruppe eine Schreibviertelstunde einlegen, dann braucht es nur ein paar Momente und ich weiß, was ich schreiben möchte.

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Stolz wie Oscar

~ 4 Kommentare

Wie gut, dass man Webseiten nicht riechen kann. Denn da Eigenlob ja bekanntlich fürchterlich stinkt und ich vorhabe, mich heute mal ausführlich selbst zu loben, wäre sonst die Geruchsbelästigung vermutlich für dich unerträglich.

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Frisch und gut

Heute mal ein bisschen Werbung in eigener Sache: die neueste, inzwischen die dritte, Anthologie meiner Autorengruppe SiebenSchreiber ist da!  Ganz frisch, sozusagen noch druckfeucht. Wir haben das Buch neulich bei unserer jährlichen Lesung in Wegberg, wo wir unverblümt von unserem Heimvorteil profitieren, vorgestellt.

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Ins Schreiben finden

Beim Schreiben ist man zwar nicht einsam, sollte aber allein sein. Wenn man nicht gerade J.K. Rowling ist, die ja bekanntlich ihre erfolgreichen Harry-Potter-Romane in belebten Cafés geschrieben haben soll, dann braucht man nämlich für das Schreiben Ruhe.

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Warum schreibe ich eigentlich?

Warum ich schreibe? Das frage ich mich auch. Schreiben ist eine Herausforderung. Eine Art Kräftemessen zwischen mir und dem weißen Blatt. Leider gewinne ich nicht immer. Nicht immer öfter. Nur manchmal. Selten.

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